Die Kindermodenschau auf dem "Laufsteg" der Burgstraße war eine der von den Händlern selbst organisierten Aktionen.
Foto: Jan Leißner
Neuauflage für "Händlerherbst" geplant
Rochlitzer Geschäftsinhaber einigen sich auf Termin für nächsten Erlebnis-Einkaufstag - Verein könnte künftig federführend sein
Rochlitz. Rochlitz.Kurz nach der gelungenen Premiere für den Rochlitzer "Händlerherbst" haben sich die 50 daran beteiligten Geschäftsinhaber jetzt bereits auf einen Termin für die Neuauflage im kommenden Jahr geeinigt. Der nächste Erlebnis-Einkaufstag soll am 16. September 2011 über die Bühne des Rochlitzer Stadtzentrums gehen.
Das kündigte Werbering-Chef Knut Bräunlich an, bei dem organisatorischen Fäden der Veranstaltung zusammen liefen. Der Vorschlag einige Ladeninhaber, mit einem Frühjahrs-Shopping an den Erfolg der Premiere anzuknüpfen, werde doch nicht weiter verfolgt, weil im März bereits mit der Gewerbeschau ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt für die hiesigen Gewerbetreibenden auf dem Kalender steht. "Nahe liegt für mich aber auch, die Beteiligten des Händlerherbstes noch stärker als bisher in die Durchführung des Weihnachtsmarktes einbezogen werden", so Bräunlich.
Mit der Resonanz von Kunden und Besuchern, die nicht aus Rochlitz, sondern auch aus Geithain und Mittweida kamen, zeigte sich das Gros der Geschäftsleute mehr als zufrieden. Stadträtin Jana Lang (Die Linke) hatte sich gar schriftlich bei allen teilnehmenden Geschäften und Organisatoren für das gelungene Fest bedankt.
Dennoch haben die Initiatoren bereits einige Verbesserungsvorschläge für den nächsten "Händlerherbst" ins Auge gefasst. So soll der Marktplatz noch stärker für das Rahmenprogramm zu nutzen, "eventuell könnten dort zentral alle Kinderprogramme und die Modenschau stattfinden". Zudem könnten sich dort Vereine an Ständen präsentieren, die bei der ersten Auflage noch nicht beteiligt waren. Es gehe es darum, die Schlenderrunde zu erweitern. Wiederholt werden soll das Quiz für Erwachsene und Kinder. Bei der Gestaltung des Programms soll es künftig keine Überschneidungen der einzelnen Aktionen in Burg-, Rathaus- und Hauptstraße mehr geben und Besuchern durch größere Pausen mehr Gelegenheit zum Flanieren haben. Heftig kritisiert wurden in der Auswertung laut Bräunlich "Trittbrettfahrer", die sich nicht an der Vorbereitung und Finanzierung des Programms beteiligt hatten.
Überdacht werden soll zudem die Organisationsform des "Händlerherbstes", der im Gegensatz zu vergleichbaren Aktionen in Nachbarstädten nicht federführend von einem Verein vorbereitet wurde. "Eine Möglichkeit würde sich durch die geplante Umwidmung des Werberings in einen gemeinnützigen Stadtverein ergeben", so Bräunlich.

