Bad Schlema: Radonstudie - Ergebnisse sollen im März vorliegen

Bad Schlema. Im März des kommenden Jahres sollen die Ergebnisse einer internationalen Studie zur medizinischen Anwendung von Radon vorliegen. Dies teilte am Montag Steffen Matthias mit, Geschäftsführer der Kurgesellschaft Bad Schlema. Vor rund zwei Jahren hatten mehr als 600 Patienten in vier deutschen und zwei österreichischen Heilbädern an der Studie teilgenommen. Die Hälfte von ihnen wurde tatsächlich mit dem radioaktiven Edelgas behandelt, die andere nicht. "Es waren gut eineinhalb Millionen Daten auszuwerten", so Steffen Matthias. "Das dauert natürlich eine Weile." Mit der 400.000 Euro teuren Erfassung sind in Bad Schlema große Erwartungen verbunden. Der Kurort hofft, dass die gesetzlichen Krankenkassen künftig die Kosten für Radon-Therapien übernehmen.

 
erschienen am 20.12.2011
 
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