Chemnitz: Neuer Standort für Scheibe gesucht
Chemnitz. Das Mahnmal an der Alten Post für die Opfer des Bombenangriffs auf Chemnitz im Jahr 1945 soll einen neuen Standort erhalten. Die Stadt und die Künstlerin Silke Rehberg, Schöpferin des "Grauen" betitelten Mahnmals in Form einer sechs Quadratmeter großen Scheibe aus grauem Sicherheitsglas, hätten sich darauf verständigt, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Anlass sei die wiederholte Beschädigung der Scheibe. Sie war zuletzt Ende vergangenen Jahres zerstört worden. Ob mutwillig oder versehentlich, blieb damals unklar. Anfängliche Bestrebungen, das Mahnmal bis zum Jahrestag der Bombardierung der Stadt am 5. März wieder instand zu setzen, hätten sich mittlerweile als nicht realisierbar erwiesen, hieß es. Der Standort der Scheibe steht seit Jahren in der Kritik. Das speziell für den Platz konzipierte Mahnmal war laut Künstlerin auftragsgemäß für einen verkehrsberuhigten Bereich ausgelegt.