Chemnitz: Verband prüft Zahl der Sanitäter
Chemnitz. Der Rettungszweckverband Westsachsen, zu dem auch Limbach-Oberfrohna gehört, muss rechnen: Weil die Zahl der Krankentransporte in der Region steigt, werde jetzt überprüft, ob Personal und Fahrzeuge künftig noch ausreichen. Das sagte Verbandschef Thomas Heyn bei einer Bilanz. Heyn führt den Anstieg - im vergangenen Jahr seien es fast 40.500 Einsätze gewesen, gut 2400 mehr als im Jahr zuvor - unter anderem auf den steigenden Altersdurchschnitt der Bevölkerung zurück. Hinzu komme, dass in einem Notfall das erste Fahrzeug - in der Regel der Rettungswagen - nach zwölf Minuten beim Patienten sein soll, so die Vorgabe des Freistaates. Wie Heyn erklärt, verpassten die Helfer tagsüber im Schnitt in 0,71 Prozent der Fälle die vorgeschriebene Hilfsfrist. Nachts liege der Wert bei 2,17 Prozent. Der 1995 gegründete Rettungszweckverband organisiert die Notfallrettung für 474.000 Einwohner. (upa)