Freiberg: Rechtsextremismus - Rathaus erstattet Strafanzeige
Freiberg. Die Stadt Freiberg hat im Zusammenhang mit einem "offenen Brief" an die Stadträte am Donnerstag Strafanzeige wegen rechtsextremer Propaganda und Volksverhetzung erstattet. In dem Schreiben, das eine bislang unbekannte Einzelperson oder Gruppierung verfasst hat, werden die Kommunisten Clara Zetkin und Karl Günzel beschimpft, Opfer des Nationalsozialismus verhöhnt und rechtsextremes Gedankengut verbreitet. Anlass ist die für die nächste Stadtratssitzung am 1. März geplante Debatte um die Umbenennung der Mittelschule "Clara Zetkin" und der Grundschule "Karl Günzel" in Freiberg. Das Rathaus folgte am Donnerstag dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände und legte anlässlich der jüngst verübten rechtsextremistischen Gewalttaten eine Schweigeminute ein.

