Geringswalde: Reuther-Schmiede droht Einsturz

Geringswalde. An der ehemaligen Reuther-Schmiede, einem der größten Schandflecken der Stadt Geringswalde, ist Gefahr im Verzug. Die Witterung der vergangenen Wochen hat die Brache an der Leipziger Straße weiter beschädigt. Der Schornstein droht in die poröse Dachkonstruktion zu rutschen. Dauerregen führte dazu, dass sich die Lehmwände teils mit Wasser vollgesogen haben. Die Folge: Das Gebäude verliert dadurch zusätzlich an Stabilität. Das teilte jetzt Monika Baumgarten, Mitarbeiterin des Geringswalder Ordnungsamtes, mit. Nun verschafften sich Vertreter des städtischen Ordnungsamtes und des Bauamtes des Landkreises ein Bild vom Zustand des Gebäudes. Noch in dieser Woche will das Landratsamt durch die Königsfelder Firma "Frank Ludwig Tiefbau" eine Notsicherung vornehmen lassen. Dabei sollen Teile des Gebäudes abgetragen werden, die auf Fußweg und Straße zu fallen drohen.
 

 
erschienen am 25.01.2012
 
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