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Ließen sich bei der Hopfenpflanzaktion von den derzeit unangenehmen Außentemperaturen nicht abschrecken - von links: Wernesgrüner-Brauerei-Geschäftsführer Marc Kusche, die Auszubildenden Agnes-Sophie Pasemann, Paul Ungethüm, Nicolas Friedrich und Matthias Kaufmann (vorn) sowie Hopfenbauer Andreas Kunze.

Foto: David Rötzschke

In Wernesgrün wächst der Hopfen jetzt vor der Brauereitür

Das Vogtland ist eigentlich kein Anbaugebiet für die herbe Bierbrauzutat. Der Brauernachwuchs von Wernesgrün wagt trotzdem einen Versuch - aus optischen Gründen.

Von Susanne Kiwitter
erschienen am 21.04.2017

Wernesgrün. Donnerstagvormittag im Hof der Wernesgrüner-Brauerei: Das Thermometer zeigt null Grad an, doch das hält vier Brauer- und Mälzer-Lehrlinge des Traditionshauses nicht davon ab, 40 Hopfen-Pflanzen in die Erde zu bringen. Andreas Kunze vom Hopfenpflanzverband Elbe-Saale, der für die Aktion angereist ist, versichert: "Das schadet den Pflanzen nicht." Ende April sei die ideale Pflanzzeit für den mehrjährigen Hopfen der Sorte "Perle", einer Aromasorte.

Eine, die sich mit Hopfen des Titels wegen bestens auskennt, ist Agnes-Sophie Pasemann. Die 23-jährige gebürtige Wolfsburgerin, die seit 2015 der Ausbildung wegen in Rothenkirchen lebt, ist im zweiten Lehrjahr. Und im vergangenen Jahr wurde sie vom Beruflichen Schulzentrum für Ernährung in Dresden zur schulinternen Hopfenkönigin gekürt. "In der Brauerei selbst hat man mit der Hopfenpflanze an sich wenig zu tun, deshalb ist es gut für unsere Arbeit, wenn wir vor Ort jetzt beobachten können, wie sich die Pflanzen entwickeln."

Brauerei-Geschäftsführer Marc Kusche ist zuversichtlich, dass sich die Pflanzen gut entwickeln werden. Verwerten will beziehungsweise kann er sie in seinem Betrieb jedoch nicht. "Wir setzen nur standardisierte Produkte ein", erklärt Matthias Becker, Leiter Bierherstellung.

Und so haben die 40 Hopfensetzlinge neben dem, dass sie als Versuchsobjekt für insgesamt sechs Lehrlinge dienen, noch eine ganz andere Aufgabe zu erfüllen: Sie sollen eine 40 Meter lange und sechs bis sieben Meter hohe graue Stützbetonwand im Innenhof der Brauerei begrünen und damit verschönern. In der Wernesgrüner Brauerei geht man davon aus, dass die Pflanzen dieses Jahr bereits die halbe Höhe schaffen und sie nächstes Jahr die gesamte Wand vereinnahmt haben werden.

 
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