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Klingenthaler Musikanten spielten im Juni 2014 im Zwickauer Stadtzentrum für Fahrgäste der Vogtlandbahn. Hat es sich für das obere Vogtland bald ausgespielt auf der Bahn-Landkarte? Die Strecke nach Klingenthal steht jedenfalls unter Beobachtung.

Foto: Thorald Meisel/Archiv

Bahn-Perspektiven im Oberland

Die Vogtlandbahn braucht Passagiere, um auch weiter regelmäßig bis nach Klingenthal zu fahren. Das Potenzial scheint vorhanden, aber es bedarf wohl eines Organisators.

Von Thorald Meisel
erschienen am 19.05.2017

Klingenthal. Die Bahnstrecke Klingenthal-Falkenstein steht wegen der Auslastung unter Beobachtung. Für das von Stilllegung bedrohte Teilstück Zwotental-Adorf laufen Bemühungen zur Gründung eines Fördervereins, der ab 2018 die Strecke weiter betreibt. Um die im Mai 2000 wiedereröffnete Linie von Klingenthal nach Graslitz/Kraslice attraktiver zu machen, hatte der Klingenthaler Claus Dunsch bereits im Dezember 2013 den Vorschlag eines zusätzlichen Haltepunktes an den Märkten an der Markneukirchner Straße unterbreitet.

Über Projekte, die Eisenbahn im oberen Vogtland zu erhalten und für Fahrgäste wieder attraktiver zu machen, wird seit Jahren gesprochen. Seit Juni 2014 trägt einer der damals acht Regio-Shuttle VT 50 der Vogtlandbahn den Namen "Stadt Klingenthal". Anlass war das 15-jährige Jubiläum, dass die Vogtlandbahn von Klingenthal direkt in das Zwickauer Stadtzentrum fährt. Vom Hauptbahnhof ins Stadtzentrum ist die Vogtlandbahn dabei als Straßenbahn unterwegs. Dazu wurde extra ein drittes Gleis verlegt - deutschlandweit etwas Besonderes.

An der Zwickauer Endehaltestelle hatten damals die Klingenthaler Musiker die Fahrgäste begrüßt. Gekommen war auch Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD), die jedem Fahrgast eine Blume überreichte und zu einer Besichtigung des Rathauses einlud. "Mindestens einmal im Winter fahre ich mit der Erzgebirgsbahn nach Johanngeorgenstadt, laufe von dort auf Skiern über die Kammloipe nach Schöneck und fahre dann mit der Vogtlandbahn wieder heim", erzählte sie.

Klingenthals Bürgermeister Thomas Hennig (CDU) erhoffte sich schon damals von der Bahn weitere Impulse für die Region, vor allem für den Tourismus: "Zwickau wie das obere Vogtland bieten interessante Ziele. Das Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft."

Damals hatte die Musikalische Bahnfahrt, deren vierte Auflage am Mittwoch wieder mit großem Erfolg stattfand, gerade ihre Premiere erlebt. Schon 2014 gab es die Idee, solche Bahnfahrten mit Musik einmal im Monat anzubieten - auch für die Fahrgäste entlang der Strecke und für die Gäste des Ifa-Ferienparks Schöneck. Auch den Vorschlag einer musikalischen Fahrt in der Adventszeit zum Zwickauer Weihnachtsmarkt ist weiter im Gespräch.

All diese Ideen harren noch immer ihrer Umsetzung, denn es fehlt bislang ein Organisator.

 
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