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Neuntklässler des Julius-Mosen-Gymnasiums Oelsnitz haben im König-Albert-Theater Bad Elster zwei Mal ihre Räuberpistolen aufgeführt. Im Foto eine Szene aus "Robin Hood".

Foto: Eckhard SommerBild 1 / 3

Gymnasiasten bringen berühmte Klassiker auf die Theater-Bühne

Bekanntes aus Film, Literatur und Theater haben Neuntklässler des Julius-Mosen-Gymnasiums Oelsnitz in Bad Elster aufgeführt. Und das mit großem Erfolg: Die Räuberpistolen waren ausverkauft.

Von Eckhard Sommer
erschienen am 25.03.2017

Bad Elster/Oelsnitz. Räuberpistolen sind unglaubliche, haarsträubende Geschichten, die jemand als wahr präsentiert. Genau das war am Donnerstag und gestern im beide Male restlos besetzten König-Albert-Theater zu erleben. Eines brauchte man vor allem: Sitzfleisch, denn in drei Stunden spielten sich die Neuntklässler geradezu in einen Rausch. Jeder der ausgewählten Klassiker aus Film, Literatur und Theater hätte locker ausgereicht, ihn einzeln auf die Bühne zu bringen. Aber nein, die Gymnasiasten verknüpften Szenen aus "Robin Hood", "Götz von Berlichingen", "Die Räuber", "Der Erlkönig", "Der Schuh des Manitu", "Bonnie und Clyde" und "Manche mögen's heiß" zu einem Gesamtkunstwerk.

Anders lässt sich das nicht auf den Punkt bringen, denn was die Schüler unter Leitung ihrer Lehrerinnen Beate Eckstein, Andrea Feiler, Christina Gierschick und Romy Summerer in den letzten sechs Monaten einstudierten und schlussendlich auf die Bühne brachten, war ein bemerkenswertes Theaterprojekt. Und zwar in jeder Beziehung - von der schauspielerischen Leistungen über den Gesang und die Tänze bis hin zu originellen Kulissen, Kostümen und Lichtspielereien. Man mag sich kaum vorstellen, wie viel Mühe und Begeisterung im Lernen der Texte, dem Bau der Bühnenbilder steckte - vor allem in der Freizeit. Nicht zu übersehen war dagegen, dass durch das Projekt die Schüler zusammenrückten und viele sich erst dadurch so richtig kennenlernten.

Viele einzelne Szenen aneinandergereiht - das sorgte für Kurzweil. Die Schüler griffen dabei nicht in erster Linie auf die originalen Texte zurück, sondern modelten sie zum großen Teil für die Gegenwart um. Sprüche wie "Nicht ins Kloster gehen, aber Heiraten, das ist auch keine Option", "Iss einen Snickers, denn wenn du hungrig bist, wirst du zur Diva", "Aus dem König der Diebe wird ein König der Liebe", "Die kleinste Handschelle der Welt ist der Ehering" oder "Biotonne gleich übergewichtiger Vegetarier" gaben dem Abend zusätzlich Pfeffer. Das Publikum - darunter am Donnerstag Landrat Rolf Keil und Oelsnitz' Oberbürgermeister Mario Horn - trieb es Lachtränen in die Augen und Geiz war in Bezug auf Beifall ein Fremdwort. Fazit: Eine tolle Leistung aller Beteiligten, die weitaus mehr war als Laientheater.

 
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