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Eine Mutter kämpft um ihr Kind

Diese Weihnachten gibt es bei Claudia R.* in Reichenbach nichts zu feiern. "Ich habe nicht dekoriert und hoffe, dass die Zeit schnell vorübergeht. Denn die wichtigste Person fehlt: mein Sohn", sagt ...

erschienen am 18.12.2012

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Kommentare
16
(Anmeldung erforderlich)
  • 05.01.2013
    13:07 Uhr

    Carolyner: Nein, das hat doch nichts mit Hass zu tun. Und schon gar nicht auf das System. Das ist doch Unsinn.
    Es ist nur die Wahrheit über die Machenschaften des Jugendamtes und komischer Gutachter auf die Entscheidungen gestellt werden. Verschwörerisch? Mit oder gegen wen denn?
    Dass Fachleute einmal darüber schauen sollten finde ich einen guten Lösungsansatz.
    Ich gehöre keiner Religion an doch ich weiß aus eigener Erfahrung im Umgang mit diesen Menschen noch aus DDR ?Zeiten, dass Sie harmlos sind. Auch wenn Sie an der Tür geklingelt haben habe ich noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Ich lasse mich von niemandem ?bekehren? sondern entscheide selbst. Dann sind Sie auch schnell wieder weg. Habe auch lange nichts mehr davon gehört.
    Welcher Religion die Rs angehören darf auch keinerlei Rolle spielen.

    Meist sind es ja die Väter die die schlechten Karten haben. Doch es darf bei solchen Entscheidungen keine Gewinner oder Verlierer geben sonst sind immer die Kinder die Verlierer.

    Hass darf nicht aufkommen weil es um Kinder geht. Da dürfen solche Gefühle keinen Raum haben und Hass hat meist auch etwas mit Dummheit zu tun. Die Kleidung der Tatsachen mit meinen Worten mag sich vielleicht so angehört haben. Doch es ist kein Hass auf Systeme oder anderes.
    Zu meiner Einschätzungen und der Erkenntnis bin ich auf anderem Weg gelangt.
    Vielleicht hier noch etwas zum Nachdenken:

    ?Der Petitionsausschuss des Europaparlaments ist der Auffassung, dass die Bundesrepublik Deutschland die Menschenrechte missachtet hat, indem die Organe des Staates zugelassen haben, dass einige von ihren Kindern getrennt lebende Väter und Mütter keinen Umgang mehr mit ihren Kindern haben. ?Wir haben den Eindruck, dass es sich hier um ein wiederkehrendes und strukturelles Problem handelt, dem niemand wirklich zu Leibe rücken möchte. Man steckt lieber den Kopf in den Sand. Das finden wir unmöglich und schockierend?, sagt Philippe Boulland, Leiter einer Arbeitsgruppe im Petitionsausschuss?. . (EVP)
    ?Der Petitionsausschuss vermutet aufgrund der Unterlagen, die ihm vorliegen, dass der deutsche Staat einigen Eltern einen gerechten Prozess verweigert hat. Andere Eltern hätten Dokumente, die für ihren Gerichtsprozess wichtig gewesen seien, nicht einsehen können. Mehrere Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, die UN-Kinderrechtskonvention und die Charta der Grundrechte der Europäischen Union seien wahrscheinlich??
    ?..Dies ist nicht der erste Vorstoß des EU-Parlaments. Vor vier Jahren ist schon einmal eine Delegation nach Deutschland gereist, um die Willkür der deutschen Behörden und die daraus resultierende Machtlosigkeit mancher Eltern anzuprangern?. sagt Boulland.
    Quelle: F.A.Z.

    Schönes Wochenende

    Matthias

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  • 05.01.2013
    08:21 Uhr

    VogtiBaer: Ich finde, dass die Diskussion hier mittlerweile eine erschreckende Wendung nimmt, fast schon verschwörerisch wird.
    Dieser Fall von Claudia R. eignet sich nicht dazu, alle Vorurteile gegen das Jugendamt auszupacken. Wer hier bislang keine Rolle gespielt hat, ist der Vater! Warum wird er von seinem Kind so ferngehalten?
    Und welche Rollen spielen Religion und Werte bei dem Ganzen, die möglicherweise eine Integration in die Gesellschaft verhindern, wenn nicht gar verbieten?
    Wahrscheinlich wird auch wieder mein Hinweis verbannt, dass es sich bei der Familie um Anhänger der Zeugen Jehovas handelt oder gehandelt hat. Wie dem auch sei, Fakt ist, dass sich die Familie R. bislang wenig kooperativ zeigt. Damit verbauen sie sich, aber auch dem Kind eine gute Perspektive!
    Ich kann dem Beitrag von Alina nur beistimmen!
    Vielleicht sollten hier mal mehr Fachleute über den Fall diskutieren als Personen, die ihren ganzen Hass auf das System hier auskippen...
    Noch mal: Dieser Fall Claudia R. eignet sich nicht dazu. Oder wer kennt sie wirklich?

    0 0
     
  • 04.01.2013
    14:57 Uhr

    Carolyner: Hallo,
    der Text von Alina71 gefällt mir. Er klingt so erfrischend und es wäre wirklich schön wenn es so wäre.

    Viele glauben auch dass dies so ist. Denn was nicht sein darf kann ja auch nicht so sein.
    Hallo! Aufwachen!
    In Naivität ist das Volk schon die ganzen Epochen der Weltgeschichte Königen, Führern, Staatsratsvorsitzenden, Parteien und Kanzlern blind hinterhergerannt und hat sich ?einlullen? lassen.

    Natürlich hat sie recht. Niemand hat das Recht einem anderen Elternteil das Kind vorzuenthalten.
    Mütter nicht und Gerichte, zumindest nicht auf der Grundlage von Einschätzung zweifelhafter Gutachter.
    Kinder haben das Recht auf beide Eltern. Auf beide. Das bedeutet in Worten Zwei an der Zahl.

    Es wäre echt schön wenn es so wäre wie Alina71 hier schreibt und ihr Idealismus Realität wäre oder einmal werden wird.
    Das wird noch etwas dauern. Und auch nur durch Druck, Druck durch anderer Länder, zu denen wir so gerne schauen wenn es um Menschenrechtsverletzungen geht, und Druck wenn der ganze Skandal des Jugendamt-Familiengericht-Gutachter-Paktes in seinem vollen Umfang ans Tageslicht kommt.
    Das Jugendamt benimmt sich wie der liebe Gott und das Gericht folgt den Entscheidungen des Jugendamtes wie ein dummes Hündchen an der Leine einer dicken selbstsüchtigen Kracke.
    Gutachter, und seien Sie noch so dumm, verlogen und unehrenhaft rennen hinterher biedern sich an und sind erwünscht. Die Gerichte schlagen Gutachter vor ohne deren Fähigkeiten vorher zu prüfen oder zu kennen.
    Warum nutzen die Gerichte keine Gutachter von der OPK sondern holen Hochstapler aus
    Bayreuth, die sich benehmen und Gutachten verfassen als müssten sie selbst in Behandlung.
    Medizinische Einschätzungen solcher Scharlatane werden von Gerichten akzeptiert obwohl sie überhaupt nicht dazu berechtigt sind solche abzugeben.
    Ich sage es Euch. Weil es dann richtige Fachleute wären. Anerkannte Spezialisten die sich kaum um das scheren würden, was frustrierte, lebensfremde kinderlose väter- oder mütterfeindliche Angestellte des Jugendamtes im Pakt mit den Familiengerichten wollen, sondern wissenschaftlich und medizinisch ihre Arbeit verrichten.
    Im Interesse unserer Kinder und nicht im Interesse der jeweiligen Neigungen der JA-Mitarbeiter.

    Es wird nichts geprüft! Es wird nur geprüft was es den Willen des Jugendamtes rechtfertigen kann. Kinder werden nicht nur zu Pflegeeltern gegeben sondern auch in von Spendendschungeln umgebene Einrichtungen verschleppt, an denen sich Initiatoren aus den altdeutschen Bundesländern mit der Dummheit und dem Glauben an den Glauben an mildtätige Zwecke eine goldene Nase verdienen.

    Doch Justitia hat die Augen doch eigentlich aus ganz anderen Gründen verbunden glaube ich.

    Trotzdem ein schönes Wochenende und Glaubt an das Gute, doch lasst das Böse nicht aus den Augen.

    Gruß Matthias

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  • 03.01.2013
    10:35 Uhr

    Alina71: Bevor eine Zeitung, egal welche, solche Artikel schreibt, sollte genau recherchiert werden. Es sollten immer mehrere Seiten angehört werden, wie hier in dem Fall nicht nur die Seite der Mutter, vielleicht hätte man den Vater ebenfalls mal anhören sollen bzw. man hätte die ganze Vorgeschichte kenne müssen. Vielleicht wäre dann die Mutter, die ja hier in der Opferrolle dargestellt wird, in ein anderes Licht gerückt worden? Das einzige Opfer ist hier das Kind. Und sind wir doch mal ehrlich, wenn es dem Kind jetzt bei den Pflegeeltern so schlecht geht, wie von der Mutter und den Großeltern beschrieben wird, wäre das Kind dann noch dort ? Und wenn das Kind richtige Sehnsucht nach seiner Mutter hätte, würde das Jugendamt dann nicht einlenken und der Mutter wenigstens den Umgang gewähren, wenn auch nur teilweise?
    Das die Mutter dem Vater nach der Trennung das Umgangsrecht verweigert hat, finde ich nicht in Ordnung. Wenn Sie Zweifel an den Fähigkeiten des Vaters zu dem damaligen Zeitpunkt gehabt hat, hätte man ja erst einmal den Umgang gemeinsam durchführen können oder das Jugendamt um Hilfe bitten können. Diese Umgangsverweigerung hat ja die ganze Sache erst ins Rollen gebracht.
    Dem Jugendamt kann man hier nicht die Schuld am Kindesentzug zuschieben. Bevor man ein Kind der Mutter wegnimmt, wird der Sachverhalt von diesem geprüft. Man weiß in diesem Fall ja auch gar nicht was das Jugendamt der Mutter im Vorfeld bereits für Hilfen angeboten hat, die diese vielleicht nicht angenommen hat und auch ignoriert hat und ob Sie an Gesprächsangeboten des Jugendamtes teilgenommen hat. Den diese Hilfen werden vom Jugendamt angeboten und ein Jugendamt entzieht einer Mutter nicht einfach nur so und ohne vorherige Ankündigung Ihr das Sorgerecht. Es müssen also noch Vorkommnisse stattgefunden haben, die in diesem Artikel nicht erläutert werden. Die Mutter hatte genügend Zeit bei Zweifel weitere gerichtliche Klärungen herbeizuführen. Und warum das Gericht die Beschwerde der Frau abgewiesen hat, wissen wir hier auch nicht. Vermutlich war die Unterbringung des Kindes in einer Pflegefamilie doch notwendig und es hat nicht nur eine "Überbehütung" durch die Mutter stattgefunden wie hier so schön formuliert wurde.
    Wenn die Mutter Ihr Kind wieder haben möchte, dann wird Sie wohl mit dem Jugendamt zusammenarbeiten müssen und auch einige Kompromisse in Zukunft eingehen. Hätte ich als Mutter übrigens schon lange gemacht.
    Interessant wäre hier in dem Fall, was ist mit dem Vater? Hat er auch das Sorgerecht entzogen bekommen oder hat er zur Zeit vielleicht sogar Umgang mit dem Kind? Wäre doch interessant zu wissen.

    0 0
     
  • 01.01.2013
    16:34 Uhr

    Carolyner: Hallo Leute, die Meinungen weiter unten hier sind teils erschreckend.
    Man sollte sehr froh darüber sein, dass es eine Zeitung wie die "Freie Presse" gibt, die den Mut hat dieses brisante Thema zu berühren. Kaum eine andere Zeitung findet den Mut dazu. Meist erst wenn Kinder zu tote geprügelt wurden, aus dem Fenster geworfen wurden, im Müll gefunden wurden oder verhungern mussten. Dann schreiben auch andere Zeitungen. Doch das Jugendamt ist ja niemals Schuld. Es war sicher nie Zeit sich darum zu kümmern oder man hatte keine Anhaltspunkte dafür. Das Jugendamt ist meist mit den vielen Papieren für Inobhutnahmen oder Sorgerechtsentziehungen von Eltern befasst, wo der eine oder andere sich um sein Kind kümmern will, weil das andere Erziehungsteil versagt hat. Es aber auf keinen Fall tun soll und nicht darf. Weil das JA es so will!
    Also entlarvt euch nicht selbst in dem ihr auf die Presse schimpft. Das fällt ja direkt auf und wirkt recht hilflos.
    1991 verwandelte sich das JA auf der Grundlage des nach SGB VIII in eine Art Dienstleistungsbehörde. Das Grundprinzip ist jedoch geblieben. Das Jugendamt entscheidet weiterhin wie ab 1939 ("Ab 1939 übernahmen die Jugendämter weitgehend die Kontrolle über die Kindererziehung," - Quelle: Jugendamt-infos.de) über das Wohl fremder Kinder. Oft Menschen die keinerlei Erfahrung mit eigenen Kindern besitzen, nicht wissen wie Väter und Mütter fühlen, nichts davon wissen welche emotionalen Bindungen Kinder und ihre Eltern haben und nur nach Ihrem vom Studium noch übriggebliebenen Unterlagen handeln, sowie aus Hilflosigkeit teils bei Verhandlungen mit zweifelhaften Gutachtern zusammenarbeiten arbeiten müssen und alles andere sehr bewusst ignorieren.
    Eltern haben nur nach der Einstellung der jeweiligen Jugendamtsmitarbeiter etwas zu sagen wenn Sie "kooperationsbereit" sind und den Vorstellungen der jeweiligen Mitarbeiterin entsprechen und folgen.
    Dabei wurde doch 1991 alles geändert. Glaubte man! (Quelle "Handbuch der Kinder- und Jugendhilfe", Struck, Wolff, Schroer, Juventa-Verlag) das an die Stelle der eher eingriffs- und ordnungsrechtlichen Regelungen des Jugendwohlfahrtsgsetzes (JWG) trat. Der gesellschaftliche Auftrag der Jugendhilfe ist nicht auf die Sicherung individueller Rechtsansprüche (z.B. Kindergartenplatz, Hilfen zur Erziehung) und allgemeine Förderung (z.B. Angebote der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit, des erzieherischen Jugendschutzes) sowie die Gewährleistungsverpflichtung zum Vorhalten einer jugendhilfegerechten Infrastruktur beschränkt, sondern Jugendhilfe hat einen jugendpolitischen Auftrag zur allgemeinen Förderung von Kindern und Jugendlichen.
    Wo gibt es eine Jugendhilfegerechte Infrastruktur? An den Tankstellen-Treffs? Oder den Parklätzen?
    Wie sieht diese die Förderung dieser Infrastruktur aus?
    Nicht der Dienstleistungsapparat muss mit den leiblichen Eltern kooperieren sondern es ist umgedreht. "Unabhängige" Gutachter unterstützen wohlwollend die Meinung des Jugendamtes. Die meisten sind selbständig und würden kaum wieder beauftragt werden wenn Sie sich gegen Ihre Auftraggeber stellten. Natürlich werden diese vom Gericht bestellt, doch das Gericht macht genau das was das Jugendamt will. Und die Gutachter müssen ja auch Ihre Familien ernähren können. Kann man denen nicht mal übel nehmen. Sind zwar ehrlos und feige dann. - Aber was soll´s.
    Bei Jugendamt und Gericht beliebt.
    Manche Kinder kommen in Pflegefamilien wie bei der Fam. R.
    Manche Kinder werden auch in private, von einem undurchsichtigen Spendendschungel umgebene private Träger gegeben, für die innerstaatliche Kontrollorgane Desinteresse an dessen Machenschaften zeigen weil das Thema Jugendamt öffentlich besser nicht angesprochen werden sollte. Außerdem könnten Dinge dabei herausgeben, mit denen sich das Jugendamtes und die Familiengerichte blamieren. Doch Sie kommen raus.
    Die Geschichte der Rs erinnert mich an den Untergang der Titanic.
    Wenn die Spitze dieses Eisberges der macheschaften des Jugendamtes ignoriert wird, geht man unter. Doch für viele Kinder, Mütter und Väter ist es dann zu spät! Die Urbindung zum Kind zerstört, Menschenrechte mit Füßen getreten weil man die Rügen des europäischen Gerichtshofes ignoriert. Man redet lieber über China und lenkt von den eigenen Menschrechtsverletzungen ab.
    Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat einen islamischen Feiertag für Bayern gefordert. "Fakt ist doch: Manche islamischen Feiertage haben für Muslime einen immens hohen Stellenwert, ..."
    Der Stellenwert der Mütter und Väter im eigenen Land wird in anmaßender, menschenverachtender Weise jedoch weiterhin ignoriert.
    Es wäre natürlich völlig falsch nur die eine Seite zu sehen. Natürlich ist das Jugendamt für die Kinder und Jugendlichen oft auch eine Hilfe und Erlösung und viele Mitarbeiter geben sich große Mühe und bringen eigene Erfahrungen mit dem Herzen und durch das Gefühl für eigene Kindern ein. Ich habe selbst solche Mitarbeiter kennen gelernt.
    Doch das Jugendamt sollte abgeschafft werden und durch ein "Amt für Hilfe in der Erziehung" umstrukturiert werden. Die Machenschaften mit den Gerichten, deren Vorschreibungen für Beschlüsse durch öffentliche Kontrolle unterbunden werden. Es müssten mehr ehrenamtliche Helfer gefunden werden und für Kinder und Jugendliche eine bessere Infrastruktur im Leistungsangebot gefunden werden.
    Leider ist sehr schwer solche Leistungsangebote mit Spenden zu finanzieren denn es gibt noch zu viele die lieber eine Spende für den Fußball- oder Faschingsverein zur Verfügung stellen als für die Förderung unserer Kinder und Jugendlichen.
    Viele Grüße und ein vor allem gesundes 2013

    wünscht euch Matthias

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