Das Gelände vom Gründelpark bis zum Röhrensteig sieht die Arbeitsgruppe als einen der Kernbereiche einer künftigen Landesgartenschau an.Foto: Wiegand Sturm
Gartenschau rückt ein Stück näher
Arbeitsgruppe schlägt Bewerbungsbeschluss vor
Glauchau. Glauchau. Die Bewerbung der Stadt Glauchau für die Landesgartenschau rückt ein Stück näher. Die Arbeitsgruppe, die über die Pläne beraten hat, befürwortet das Vorhaben. "Wir schlagen vor, dass sich die Stadt für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2018 bewirbt und eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gibt", sagt Stadtrat Andreas Salzwedel (Linke), der die vierköpfige Gruppe leitet. Entsprechende Beschlüsse sollte der Stadtrat noch im Herbst fassen. Zuvor werde den Räten und der Rathausführung die Studie vorgelegt, die Salzwedel mit den drei Räten Helga Scheurer (SPD), Ulrich Schleife (CDU) und Uwe Wanitschka (FDP) erarbeitet hat.
Der Grundsatz lautet: Die Stadt soll sich mit der Gartenschau entwickeln und nicht wegen der Gartenschau. Das bedeutet: Ob Glauchau überhaupt den Zuschlag bekommt, entscheidet die Landesregierung, doch die Stadt kann nach Auffassung von Salzwedel mit einer Bewerbung und der Umsetzung notwendiger Maßnahmen eine Entwicklung bis 2020 und darüber hinaus gemäß eines Leitbildes beginnen.
Die Arbeitsgruppe habe sich bei der Erstellung der Studie von Erfahrungen bisheriger Ausrichterstädte und den Aussagen der Staatsregierung leiten lassen, die für die Gartenschau des Jahres 2015 gelten. Für 2018 gibt es laut Salzwedel noch keine Angaben über finanzielle Dinge. Dennoch schlage die Arbeitsgruppe eine Bewerbung vor.
Als Kernbereiche der Gartenschau sieht das Gremium das Gelände vom Gründelpark und der Hammerwiese bis hin zum Röhrensteig. Wichtige Außenbereiche sollen der Schlosspark, das Schloss, die Innenstadt mit den Stadtgräben, der Mühlgrabensteig bis zum alten Stadtbad, der Bereich zwischen oberer und unterer Muldenbrücke sowie der Stausee sein. Darüber hinaus wird eine "Mühlentour" am Lungwitzbach vorgeschlagen.


