Plan für Konsumbrücke liegt vor
Neubau soll im nächsten Jahr beginnen - Kosten: 1,2 Millionen Euro
Glauchau. Glauchau. Der Neubau der Konsumbrücke in Niederlungwitz könnte schon im nächsten Jahr beginnen. Dies zumindest sagt Holger Klier vom gleichnamigen Planungsbüro. Er ist gemeinsam mit Uwe Kriebel mit der Planung der Glauchauer Straße und des Brückenbaus beauftragt worden. Mittlerweile haben beide die Entwurfsplanung vorgelegt.
Demnach wird die marode Rundbogenbrücke abgerissen und an gleicher Stelle durch eine Stahlbeton-Rahmen-Brücke ersetzt. Laut Uwe Kriebel gewährleistet sie einen besseren Durchfluss im Hochwasserfall. Damit würde bei einem Hochwasser, das theoretisch alle 100 Jahre vorkommt, der Wasserspiegel künftig um 50 Zentimeter tiefer liegen. Auch die Verkehrssicherheit würde sich erhöhen, denn die Fahrbahn auf der Brücke wird 5,50 Meter breit. In Richtung Hauptstraße kommt auf der rechten Seite ein 2,50 Meter breiter Gehweg hinzu. Die nachfolgende Kreuzung werde für die Autofahrer übersichtlicher gestaltet.
Zu dem Bauvorhaben, das laut Holger Klier nach jetzigem Planungsstand rund 1,2 Millionen Euro kostet, gehört auch der Ausbau der Glauchauer Straße von der Umgehungsstraße bis zum Lungwitzbach. Auch dort wird die Fahrbahn 5,50 Meter breit. Für den Fußweg hingegen bleiben 1,50 bis stellenweise 1,10 Meter. Da seien gerade im Uferbereich des Lungwitzbaches noch Abstimmungen mit der Landestalsperrenverwaltung nötig, denn diese Behörde plane gegenwärtig die Hochwasserschutzmaßnahmen für Niederlungwitz.
Die Entwurfsplanung werde nun den Trägern öffentlicher Belange zugestellt. Anschließend, wenn es keine wesentlichen Änderungen mehr gibt, könne der Fördermittelantrag gestellt werden. Die Stadt Glauchau erhofft sich finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm "Integrierte ländliche Entwicklung". Wenn die Fördermittel bewilligt werden, so Klier weiter, könnte die Ausschreibung der Arbeiten erfolgen. Klappt alles, soll im nächsten Jahr, spätestens aber 2012, begonnen werden.


