Stadt baut Personal mit Expertenhilfe ab
Externer Kommunalberater setzt Stellenbewertung fort - Verwaltungsausschuss stimmt zu
Glauchau. Glauchau. Die Stadt lässt überprüfen, welchen künftigen Personalbedarf sie in der Kernverwaltung haben wird. Eigens dafür wurde die Kommunalverwaltung Heidmann aus Loxstedt bei Bremerhaven mit der entsprechenden Arbeit beauftragt. Nachdem der Experte für etwa 40.000 Euro in einem ersten Schritt die Aufgaben der Mitarbeiter analysiert und den Stellenbedarf ermittelt hat, soll er nun die Etappen zwei und drei bewältigen. Dafür gewährt ihm die Stadt 53.000 Euro. Der Verwaltungsausschuss hat dem am Donnerstagabend zugestimmt. Bis zum Juni, so der Auftrag, muss eine so genannte Soll-Stellenbildung mit entsprechenden Stellenbeschreibungen vorliegen. Außerdem sollen die Stellen bewertet werden, das heißt, die Arbeitsaufgabe jedes Rathausmitarbeiters wird gemäß der Stellenbeschreibung einer tariflichen Vergütungsgruppe zugeordnet.
Hintergrund dieser Stellenbewertung ist das Personalproblem. Von den insgesamt 250 Mitarbeitern der gesamten Stadtverwaltung befinden sich zirka 75 in Altersteilzeit. In der Kernverwaltung sind es 40, von denen sich 14 in der Freistellungs- und 26 in der Arbeitsphase befinden. Insgesamt arbeiten 132 Leute direkt im Rathaus. Das Ziel besteht darin, herauszubekommen, welche Aufgaben die Stadt Glauchau künftig noch erledigen kann, und welches Personal sie dazu braucht, hatte Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) schon zu Beginn der Maßnahme erklärt. Die Stadtverwaltung befindet sich nach den Worten von Franz Brunner, Fachbereichsleiter Allgemeine Verwaltung im "sozialverträglichem Personalabbau". (STO)


