Wolfhart Lampe, Wema-GeschäftsführerFoto: WEMA
Wema schleift jetzt in acht Sprachen
Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau will mit Internet-Auftritt neue Märkte erobern
Glauchau. Die Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau (Wema) präsentiert sich Kunden jetzt mit einer neuen Internetseite multilingual: In acht Sprachen ist der Auftritt und ein dazugehöriger Werbefilm abrufbar, unter anderem auf Chinesisch und Portugiesisch. "Wir wollen damit gezielt Kunden in Ländern ansprechen, die wir als neue Märkte definiert haben", sagt Unternehmenssprecherin Franziska Winkler.
Seit einer Woche können sich nun Interessenten aus China, Russland, Brasilien, Polen, Frankreich, Mexiko oder den USA über Rundschleifmaschinen aus Deutschland informieren. Erste Klicks aus Fernost oder Südamerika hat die Firma schon verbucht. Bereits im vorigen Jahr ist das Unternehmen eine Kooperation mit dem drittgrößten Maschinenbaukonzern Chinas eingegangen, der Shaanxi Qinchuan Machinery Company, die 11.000 Mitarbeiter beschäftigt. Geschätzter Jahresumsatz: 600 Millionen Euro. "Nicht zuletzt durch diese Verbindung wurde das neue Internetangebot nötig", sagt Franziska Winkler.
Ein Jahr lang bastelte die Firma an der Präsentation. "Das Internet ist mittlerweile eine der wichtigsten Informationsquellen unserer Kunden", sagt Wolfhart Lampe, Geschäftsführender Gesellschafter. "Die Überarbeitung der Website ist wichtig, um die Wema Glauchau als unverwechselbare Marke auf dem Markt zu positionieren."
Möglichst gut präsentieren will sich die Firma auch nächsten Monat in Hannover auf der weltgrößten Fachmesse für Metallbearbeitung, der Emo Hannover. Für die Glauchauer Firma ist es die wichtigste Messe im Jahr. Zum ersten Mal soll dort eine funktionstüchtige Maschine der neuentwickelten Baureihe S2 ausgestellt werden. Dahinter verbirgt sich eine vergleichbar kleine Schleifmaschine, die für die Einzelfertigung und für kleine Werkstückserien gedacht ist. In diesen Wochen verlassen die ersten Maschinen mit neuem Design das Werk. (nij)
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