Bücherei zieht ins Rathaus um
Verwaltungsgebäude von Fraureuth wird umgebaut
Fraureuth. Fraureuth. Die Bücherei zieht vom ehemaligen Gemeindeamt in Ruppertsgrün in das Verwaltungsgebäude von Fraureuth um. Dafür wird das bisher ungenutzte Dachgeschoss in dem Verwaltungsgebäude innerhalb der derzeitigen Sanierung des Rathauses ausgebaut. Am neuen Standort finden die rund 60 Stammleser aus den vier Ortsteilen der Gemeinde bessere Bedingungen als bisher vor. Betreut werden die Nutzer der Bibliothek von Birgit Arnold. Die 62-Jährige, die hauptberuflich als Sekretärin in der Schule des Ortes tätig ist, kümmert sich dienstags und donnerstags jeweils drei Stunden lang um die Wünsche der Büchereibesucher. Diese können aus 6600 Medien wählen. Die ehrenamtliche Tätigkeit übt sie seit 2006 aus und ist stolz auf ihre Bücherei. "Manchmal ist es schon bisschen eng, aber das wird sich ja bald ändern", meint Birgit Arnold.
Bis es so weit ist, müssen sich die Besucher der Bücherei noch etwas gedulden. "Der Ausbau des Daches und die Sanierung des Gebäudes werden voraussichtlich im Juni abgeschlossen sein", erklärt Fraureuths Bürgermeister, Matthias Topitsch (CDU). In drei Monaten soll nicht nur die Bücherei über moderne Räume verfügen, sondern auch die 12 Frauen und Männer, die in dem Verwaltungsgebäude an der Hauptstraße beschäftigt sind. "Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Ein Großteil ist bereits abgeschlossen", versichert das Gemeindeoberhaupt. Schwerpunkt bildet derzeit der Ausbau des Dachgeschosses. Parallel dazu erfolgt in dem Gebäude, das um 1870 als Fabrikentenvilla errichtet wurde, der Einbau der neuen Fenster und die Montage einer modernen Heizung. Danach rücken die Maler an. Abgeschlossen sind unter anderem die Modernisierung der Sanitäreinrichtungen und der Abriss eines Nebengebäudes. Auf der Freifläche sollen weitere Pkw-Stellplätze für Mitarbeiter und Besucher entstehen.
Offen ist noch die Neugestaltung der Fassade. Diese soll künftig in einem bräunlichen Ton erstrahlen. Und: Das Erkennungszeichen des Rathauses, die Uhr unterhalb des Daches an der Vorderfront, bleibt erhalten. Finanziert wird das Vorhaben mit Geld aus dem Konjunkturpaket II. An Gesamtkosten sind 520.000 Euro veranschlagt, davon beträgt der Eigenanteil der Gemeinde 20 Prozent.


