Loch an Loch und hält doch? Der Ulmenweg in Leubnitz-Forst ist in einem kläglichen Zustand. Saniert werden die Wege in diesem Gebiet erst, wenn der Abwassersammler liegt.
Foto: Thomas Michel
Erst nach Kanal folgt Straßenbau
Anwohner in Forst müssen mit Huckelpisten leben
Leubnitz. Leubnitz. Mit Löchern in den Straßen und Wegen werden die meisten Anlieger in Leubnitz-Forst weiterhin leben müssen. So auch Wolfgang Wolter, der am Ulmenweg zuhause ist und sich über die riesigen Krater auf der Straße, die momentan mit Wasser gefüllt sind, mächtig aufregt.
"Im Wohngebiet Leubnitz-Forst werden Straßen nur dann grundhaft in Stand gesetzt, wenn vorher die Zwickauer Wasserwerke den Abwassersammler und die Trinkwasserleitungen in die Erde gebracht haben", sagte Karsten Piehler, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bau im Werdauer Rathaus.
Die Wasserwerke haben gemeinsam mit der Kommune begonnen, das gesamte Gebiet Leubnitz-Forst an eine zentrale Abwasserentsorgung anzuschließen. In diesem Jahr soll in diesem Zusammenhang ein weiterer Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Dieser betrifft 23 Grundstücke entlang der Wettinerstraße/Abzweig Straße der Freundschaft bis zur Wende.
In der kommenden Woche soll es dazu eine Beratung mit allen Anliegern in der Gaststätte "Erdbeerschänke" geben. "Wir hoffen, dass alle Grundstückseigentümer bei ihrer Zusage zur Mitarbeit bleiben und dieser Bauschnitt dann so schnell wie möglich über die Bühne gebracht werden kann", sagte Karsten Piehler.
Bezüglich der schlechten Straße in Leubnitz-Forst könne er sich vorstellen, dass in besonders schlimmen Fällen die Löcher in der kommenden Zeit geflickt werden. Allerdings geht das nur provisorisch. "Generell ist es so, dass die Straßen nach deren Benutzung repariert werden. Wo also das Verkehrsaufkommen am höchsten ist, passiert am ehesten etwas."


