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Rabatt-Schlacht im Internet

Bei Gutscheinportalen können Nutzer sparen - Doch echte Schnäppchen sind nicht immer garantiert

Von Till Wortmann
erschienen am 30.03.2011

Chemnitz. Eine Weinprobe für Zwei zum Preis von einer? Schuhe mit 70 Prozent Rabatt? Die Suche nach Sonderangeboten im Netz ist für viele Verbraucher lukrativ geworden. Im Internet tobt nämlich eine Rabatt-Schlacht. Wer sich zum Beispiel beim Gutscheindienst Groupon registriert, bekommt täglich ein Angebot aus seiner Stadt serviert. Der Handel kommt allerdings nur zustande, wenn sich genügend Käufer finden. Bleibt ein Interessent allein, findet der Kauf nicht statt. Das Geschäftsmodell der Chemnitzer Firma Coupons4u sieht anders aus: Ohne Anmeldung wählt der Kunde einen Coupon mit einem Code aus. Beim Tippen auf den Gutschein wird er automatisch auf die Seite des Shopbetreibers weitergeleitet, wo er bei Eingabe des Codes einen Preisnachlass erhält.

Also sofort im Internet einloggen und im Einkaufs-Rausch schwelgen? Keineswegs. Bevor sich der Kunde ins Kaufgetümmel stürzt, sollte er wissen, worauf er sich einlässt. Hier ein paar Tipps:

Sparpotenzial checken

Fest steht: Mit Gutscheinen lässt sich tatsächlich sparen. Das Potenzial ist aber sehr unterschiedlich. "Es gab schon Gutscheinaktionen mit 50 Prozent Rabatt auf Modeartikel", erklärt Torsten Latussek, Geschäftsführer von Coupons4u. Im Normalfall sind eher zwischen fünf und 25 Prozent drin.

Welche Waren sich lohnen

"Mode wird oft zu Schlussverkaufs-Aktionen zusätzlich mit einem Gutschein angeboten", berichtet Experte Latussek. Dort sei die Ersparnis besonders hoch. Aber auch bei großen Größen, Reisen und Elektronik locken beim Einsatz von Gutscheinen Nachlässe.

Blick auf das Kleingedruckte

Keineswegs sollte der Kunde blindlings zugreifen. Viele Angebote sind nämlich an Bedingungen geknüpft. So gibt es einige Rabatte nur zu besonderen Zeiten, in bestimmten Filialen oder nur nach Verfügbarkeit. Mitunter ist der Gutschein auch von einem Mindestbestellwert abhängig, so dass der tatsächliche Rabatt viel geringer ausfällt wie es die Werbung verspricht. Peter Lassek von der Verbraucherzentrale Hessen rät: "Wer Rabatt-Coupons nutzen möchte, sollte genau rechnen und das Kleingedruckte genau lesen".

Reguläre Preise prüfen

Schon im Vorfeld sollte der Kunde den regulären Marktpreis eines Produkts ermitteln. Vielleicht handelt es sich ja um ein Auslaufmodell, das es anderswo günstiger gibt? Das gilt vor allem für schnelllebige Hardware wie Digitalkameras oder Handys. Ein Blick bei einem Preisvergleichs-Dienst wie Guenstiger.de (www.guenstiger.de) oder Kelkoo (www.kelkoo.de) hilft bei der Orientierung.

Datenschutz beachten

Bei Gutscheinportalen mit Registrierung gibt der Kunde vor Abschluss eines Handels seine persönlichen Daten preis. Doch gerade in punkto Datenschutz und -sicherheit hapert es laut Verbraucherzentrale bei einigen Anbietern. Sie versenden mitunter sensible Daten unverschlüsselt durch das Netz - Unbefugte können so mitlesen. (digi)

 

► www.sachsendeal.de

► www.coupons4u.de

www.cooledeals.de

http://dailydeal.de

► www.groupon.de

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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