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Foto: Sebastian Kahnert/Archiv

Bus-Monument in Dresden kostete 57.000 Euro

erschienen am 16.02.2017

Dresden. Die Stadt Dresden hat erstmals die Kosten beziffert, die für die Skulptur "Monument" vor der Dresdner Frauenkirche entstanden sind. Das aus drei senkrecht aufgestellten Bussen bestehende Kunstwerk habe rund 57.000 Euro gekostet, sagte Christiane Mennicke-Schwarz, die künstlerische Leiterin des Kunsthauses Dresden, bei einem Bürgerdialog im Dresdner Verkehrsmuseum. Der Großteil davon sei für Genehmigungen - beispielsweise für die Prüfung der Statik - ausgegeben worden. Die Stadtverwaltung bezifferte die Förderung durch die Stadtkasse auf 14.400 Euro. Der Rest der Summe wurde zum größten Teil von Stiftungen bereitgestellt. Der Künstler Manouf Halbouni selbst erhielt kein Geld. "Er wollte nicht das Gefühl vermitteln, dass er vom Leid profitiert", sagte Mennicke-Schwarz.

Beim Bürgerdialog diskutierten am Donnerstagabend rund 170 Menschen über das Kunstwerk, das seit Tagen die Dresdner Bevölkerung spaltet. Auch bei der Veranstaltung wurde diese Kontroverse deutlich. Besucher dankten der Stadt für die Entscheidung, das Kunstwerk aufzustellen. Andere fanden ablehnende Worte: Die Busse könnten keine Kunst sein. (kok)
 

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
8
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 18.02.2017
    18:17 Uhr

    BlackSheep: Kunst ist sicherlich immer Ansichstsache, aber die Weltpressephotoausstellung im Roten Turm finde ich aufrüttelnd, senkrechte Busse gehören auf den Schrott.

    0 4
     
  • 17.02.2017
    15:48 Uhr

    Einspruch: "aufrüttelnde Kunst"...
    also Blackadder, um Ihren Kunstgeschmack sind Sie auch nicht zu beneiden.
    Außerdem ist die symbolische Verbindung des Schrotthaufens zum IS gar nicht abschließend geklärt worden. Wissen Sie genau, was sie hier so bejubeln?

    2 7
     
  • 17.02.2017
    15:12 Uhr

    Interessierte: Also ich finde , das hat was ...
    Es ist schon erstaunlich , was Künstler alles so fertig bringen ...
    Da waren doch auch schon einmal diese bemerkenswerten Wölfe ...
    Und dann waren mal diese ( roten) Teppiche ausgelegt ?

    Schade , dass ich keine Künstlerin geworden bin , ich würde auch mal mit Töpfen ein Kunstwerk für München oder Bamberg - Bayreuth - Bremen schaffen ...
    Oder vielleicht einem Tassenbrunnen , da war doch schon einmal einer recht gelungen ....
    Aus Scheiben kann man auch künstlerische Werke schaffen ..
    Diese Kunstwerke kann man auch alle mal nach Münster auf den Domplatz schaffen .....

    2 6
     
  • 17.02.2017
    10:26 Uhr

    Tauchsieder: Ist ja logisch "Hinterfragt", außerdem stehen sie im Parkverbot und so wird auf keinem Fall ein Auto abgestellt. Hier handelt es sich wahrscheinlich um Fahrerflucht.

    1 7
     
  • 17.02.2017
    09:41 Uhr

    Blackadder: Nein, weil die besorgten Bürger nicht mal etwas aufrüttelnde Kunst in ihrer Stadt ertragen können.

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