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Oberwiesenthal: Bürgerforum zum Gipfelbahn-Projekt

Initiatoren stehen am Samstag im Fichtelberghaus Rede und Antwort

erschienen am 01.04.2010

Oberwiesenthal. Das Projekt einer 3,7 Kilometer langen Gipfelschwebebahn mit 24 Kabinen und neun Minuten Fahrzeit zwischen dem sächsischen Fichtelberg und dem böhmischen Keilberg schlägt hohe Wellen. Seit es in der "Freien Presse" vor einem Monat detailliert vorgestellt wurde, meldeten sich Befürworter, Skeptiker und Ablehner gleichermaßen zu Wort. Zur Beantwortung der vielen Fragen und Zweifel haben die beiden Oberwiesenthaler Initiatoren für den Ostersamstag ein öffentliches Bürgerforum auf dem Dach Sachsens vorbereitet. Ab 15 Uhr stehen sie im Fichtelberghaus Rede und Antwort. Sie werden zum Beispiel auch darlegen, worauf ihre Renditeberechnung von sechs bis zehn Prozent beruht. Am Freitag wird zudem im Foyer des Hauses eine Tafel aufgehängt, wie sich das deutsch-tschechische Ski- und Sommererholungsgebiet im Jahr 2015 darstellen könnte.

Wer sich vorher über die geplante Länderschaukel noch einmal informieren möchte, kann das auf einer ab Donnerstag freigeschalteten Seite im Internet. Sie wird auch in tschechischer und englischer Sprache vorbereitet. Wie Initiator Lutz Heinrich sagte, seien inzwischen Geschäftsführer und Architekten eines Ingenieurbüros aus Cossebaude auf dem Fichtelberg gewesen. Sie sollen eine erste Projektstudie für die gemeinsame Bergstation von Fichtelbergschwebebahn und Länderschaukel erstellen. Außerdem habe man sich mit Vertretern der Region darauf verständigt, das Projekt privatwirtschaftlich zu betreiben, um damit weder Oberwiesenthal noch dem Erzgebirgskreis zusätzliche Verantwortung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten aufzubürden.

Von Gabi Thieme



 
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