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Die Mulde bei Zwickau am Sonntagabend. Die Mulde bei Zwickau am Sonntagabend.

Foto: propicture

Ticker: Das geschah am Sonntag

Von Aus unseren Redaktionen
erschienen am 02.06.2013

21.30 Uhr: Der Straßenbahnverkehr in Chemnitz ist eingestellt.

20.14 Uhr: Die Hochwasserlage in Chemnitz bleibt angespannt. Weiterhin gilt Katastrophenalarm. Die Chemnitz und die Zwönitz befinden sich in der Hochwasserwarnstufe 4. Beide Flüsse und die Gewässer zweiter Ordnung, Kappelbach und Pleißenbach, sind teilweise über die Ufer getreten. Insgesamt wurden in der Nacht zum Sonntag 150 Einsätze registriert, weitere 40 sind im Laufe des Tages dazu gekommen. 100 Einsätze werden derzeit noch abgearbeitet. 20 Personen mussten bis zum Abend in Sicherheit gebracht werden. Schwerpunkte des Einsatzgeschehens lagen in Erfenschlag und Einsiedel sowie entlang der Flussabschnitte, die im Laufe des Sonntags über die Ufer getreten waren. Am Bürgertelefon meldeten sich 110 Personen als freiwillige Helfer, die die Freiwilligen Feuerwehren in Erfenschlag, Glösa, Adelsberg und Klaffenbach beim Befüllen von Sandsäcken unterstützten. Insgesamt wurden seit Beginn des Hochwassers rund 40 Tonnen Sand verteilt worden.

20 Uhr: Die Zschopaubrücke in Mittweida ist vor wenigen Minuten gesperrt worden, damit ist die Verbindung zwischen Mittweida und Hainichen an dieser Stelle unterbrochen. Bis auf Weiteres gesperrt wurden auch die Burgstädter Straße in Mittweida sowie die Hängebrücke im Ortsteil Kockisch.

19.36: Nach Angaben des Versorgers Eins sind derzeit vier Trafostationen außer Betrieb. Zwei davon sind für die Versorgung der Allgemeinheit zuständig, gut 500 Kunden sind derzeit ohne Strom. Betroffen sind Kunden im Zentrum von Chemnitz, in Harthau und in Erfenschlag.

19.24 Uhr: An den Chemnitzer Schulen - das schließt die Berufsschulen ein - findet am Montag kein regulärer Unterricht statt. Diese Entscheidung ist am Sonntagabend aufgrund einer aktualisierten Wetterprognose getroffen worden. Obwohl kein Unterrichtsbetrieb stattfindet, wird in den Schulen eine Notfallbetreuung abgesichert. Die Grundschulen in Harthau und Klaffenbach bleiben aufgrund der Hochwassersituation geschlossen: Für die Harthauer Grundschüler, deren Eltern keine alternative Betreuung absichern können, wird in der Gastsstätte La Rustica eine Notbetreuung angeboten. Die Notbetreuung für die Klaffenbacher Grundschule findet in der Turnhalle in der Adorfer Straße statt. Das Bürgertelefon der Stadt ist am Sonntag bis 23 Uhr und am Montag ab 7 Uhr unter der Rufnummer 0371 4883344 erreichbar.

19.20 Uhr: Die Einwohner der Glauchauer  Unterstadt wurden von OB Peter Dresler darüber informiert, dass in den nächsten Stunden mit einem steigenden Pegel gerechnet wird. "Wir müssten den Strom im Umspannwerk abstellen, dann käme zu dem Wasser auch noch der Stromausfall", sagte Dresler mit Blick auf die kritische Lage am Damm unterhalb der Eisenbahnbrücke. Dort werden derzeit 100 Bundeswehrsoldaten als Helfer erwartet. Im Glauchauer Ortsteil Jerisau wurde die Evakuierung angeordnet. Dort leben normalerweise 150 Menschen. Ein Damm droht akut auf gut 50 Metern Länge nachzugeben.

19.10 Uhr: Zwickau füllt Sandsäcke. Tausende davon sind von Einwohnern Richtung Johannisbad gebracht worden, wo man den Damm sichern will. Viele sind vom Alten Gasometer mit ihrem Privatwagen dorthin gefahren, um die Säcke abzuliefern.

19.04 Uhr: Die Unwetterwarnung wird auch für das Vogtland verlängert - bis Montag, 12 Uhr.

18:57 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst verlängert seine Unwetterwarnung für den Erzgebirgskreis, den Kreis Mittelsachsen und den Landkreis Zwickau. Bis Montagmittag  muss weiterhin mit ergiebigem Dauerregen gerechnet werden. Aufsummiert können von Samstagfrüh bis Montagmittag zwischen 100 und 130, lokal bis zu 160 Liter pro Quadratmeter Regen fallen. Der Niederschlag wird erst am Montagnachmittag merklich nachlassen.

18.13 Uhr: In Zwickau wird derzeit überlegt, die Innenstadt zu evakuieren. 18.000 Menschen wären betroffen.

18.06 Uhr: Aktueller Bericht aus dem Erzgebirge: Gegenwärtig steigen die Pegelstände an den Flüssen des Landkreises weiter. Die höchste Alarmstufe 4 wurde derzeit in Burkhardtsdorf  (Wasserstand über 3 m) und Hopfgarten (2,50 m) ausgerufen. Der Pegel vor der Talsperre Eibenstock in Morgenröthe-Rautenkranz beträgt aktuell 2,26 m.  In Burkhardtsdorf wurden zusätzliche Einsatzfahrzeuge der Bundeswehr abgefordert. Die Talsperren im Landkreis melden das volle Anstauvolumen. Die Talsperre Eibenstock läuft derzeit über. Hauptsächliche Einsatzgebiete sind zur Stunde Burkhardtsdorf, Olbernhau, Stollberg, Thalheim, Zschopau, Amtsberg und Zwönitz. Für Ratsuchende ist ab sofort bei Anfragen zur Hochwassersituation ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 03733/ 831 5270 geschalten.

17.58 Uhr: Das Landratsamt im Erzgebirge hat eine Liste von Straßensperrungen herausgegeben. Hier können sie die Liste als PDF herunterladen.

17.54 Uhr: Die Erzgebirgsbahn hat auf allen ihren Strecken den Betrieb eingestellt. Die letzte Strecke war die nach Annaberg. Das hat soeben der Erzgebirgsbahn-Chef Lutz Mehlhorn mitgeteilt.

17.52 Uhr: Im Dennheritzer Ortsteil Niederschindmaas sind laut Wehrleiter Matthias Machatz bislang etwa 30 Menschen evakuiert worden. Der halbe Ort steht ihm zufolge unter Wasser. Auch in Remse sind einige Anwohner auf freiwilliger Basis in Sicherheit gebracht worden. Das Wasser der Zwickauer Mulde steht dort nach Angaben aus der Einsatzzentrale der Feuerwehr bis kurz unterhalb der Dammkrone.

17.44 Uhr: Es gibt erheblich Beeinträchtigungen im Personennahverkehr. Rund um Zwickau entfallen folgende Linien: 101, 102, 106, 107, 108, 109, 112, 119, 128, 130, 132, 137, 140, 142, 148 (Ersatz durch Linie 136), 149, 154, 156, 157, 158, 161, 162, 170, 171, 173, 182 und 629. Der Linienverkehr, organisiert von der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH, in den Orten Oberlungwitz, Gersdorf, Bernsdorf, St. Egidien, Lichtenstein und Callenberg wird am 3. Juni 2013 weitestgehend gewährleistet. Mit teilweisen Einschränkungen ist jedoch zu rechnen.

17.35 Uhr: Meldung der Sächsischen Bildungsagentur Regionalstelle Chemnitz: Wegen witterungsbedingter Beeinträchtigungen der Schulwege bzw. der Schülerbeförderung in verschiedenen Regionen des Zuständigkeitsbereiches (Stadt Chemnitz, Landkreis Mittelsachsen, Erzgebirgskreis) findet am 3. Juni an allen Schulen im Landkreis Mittelsachsen und im Erzgebirgskreis kein Unterricht statt. In Chemnitz gilt diese Festlegung für die Grundschulen Klaffenbach und Harthau. Eine Betreuung von Schülern wird nicht an allen Einrichtungen möglich sein. Die Schulleitungen treffen gemeinsam mit den zuständigen Behörden alle notwendigen Entscheidungen. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihr Kind gefahrlos den Schulweg bewältigen kann, sollten Sie es laut Bildungsagentur nicht zur Schule schicken. Für Fragen steht die Bildungsagentur am Montag ab 7 Uhr unter 0371 / 5366-105 zur Verfügung. Ansprechpartner in Chemnitz und in den Landkreisen erreichen Sie unter:
Stadt Chemnitz - 0371 / 488 3344
Landkreis Mittelsachsen - 03731 / 799 4888
Erzgebirgskreis - 03733 / 831 5270

17.25 Uhr: Wie von der Amtsärztin des Landkreises Zwickau, Dr. Carina Pilling, zu erfahren war, ist die Trinkwasserversorgung nicht gefährdet. Es steht überall im Landkreis sauberes Trinkwasser zur Verfügung.

17.23 Uhr: Am Montag ist die Betreuung der Schüler in den Schulen abgesichert, auch wenn keine Schülerbeförderung stattfindet. Das meldet der Landkreis Zwickau.

16.55 Uhr: Die Stadt Chemnitz bittet darum, dass der Notruf sowie die Leitstelle der Feuerwehr nur bei gefährdeten Personen oder medizinischen Notfällen angerufen werden. Mit allen anderen Fragen sollen sich die Bürgerinnen und Bürger ans Bürgertelefon wenden,  Rufnummer 0371 4883344. Die Nummer bleibt heute bis 23 Uhr geschaltet und ist am Montag ab 7 Uhr erreichbar.

16.53 Uhr: Am Montag findet an den Schulen im Landkreis Mittelsachsen kein Unterricht statt.  An den Schulen, die erreichbar sind, wird eine Notbetreuung angeboten.  Der öffentliche Personennahverkehr wird auf den befahrbaren Straßen aufrecht erhalten, mit Verzögerung ist zu rechnen. Das teilte das Landratsamt Mittelsachsen eben mit.

16.47 Uhr: Die Feuerwehr in Zwickau hat die Einwohner aufgerufen, beim Kampf gegen das Hochwasser mitanzupacken. Gesucht werden Freiwillige, die Sandsäcke füllen und an der Mulde stapeln, wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte. Mit Sandsackbarrieren soll die Innenstadt gegen Wassermassen aus dem Fluss geschützt werden. Helfer sollten Schaufeln mitbringen. Treffpunkte sind die Parkplätze am Alten Gasometer und unter der Glück-Auf-Brücke.

16.45 Uhr: Neueste Straßensperrung, gemeldet vom Rettungszweckverband "Südwestsachsen": K 7881 zwischen Barthmühle und Trieb.

16.42 Uhr: Der Glauchauer Ortsteil Jerisau wird laut OB Peter Dresler evakuiert. Für die etwa 150 Einwohner stünden Busse bereit, im Agricola-Gymnasium in der Oberstadt sei für sie eine Notunterkunft eingerichtet worden. Am Deich dürften nur noch Feuerwehrleute arbeiten. Der Damm sei noch nicht aufgegeben, man könne aber nicht ausschließen, dass er bricht, sagte Dresler.

16.39 Uhr: Laut OB Peter Dresler werden am Abend 100 Bundeswehrsoldaten samt Ausrüstung in Glauchau erwartet. Sie sollen mithelfen, den Damm unter der Eisenbahnbrücke zu sichern.

16.14 Uhr: Für den Erzgebirgskreis ist bereits vor einigen Stunden Katastrophenalarm ausgelöst worden.

16.12 Uhr: Wegen der weiterhin kritischen Hochwasserlage in Zwickau bleiben die Grundschule und die Kita Crossen sowie der Hort Brückenplatz geschlossen. Eltern könnten ihre Kinder in die Grundschule Scheffelberg, die Schatzinsel Mosel und die Kita Krümelkiste bringen, teilte die Stadtverwaltung am Sonntag mit. Sie rechnet mit einem weiteren Ansteigen der Zwickauer Mulde. Es gebe zudem Probleme mit Schaulustigen, hieß es.

16.10 Uhr: Das Hochwasser der Zwickauer Mulde hat Teile der Döbelner Innenstadt und von Altleisnig überschwemmt. Einzelne Häuser wurden evakuiert, wie ein Sprecher des Landratsamtes am Sonntag in Freiberg mitteilte. Wegen der kritischen Situation gilt Katastrophenalarm für den Landkreis Mittelsachsen, der Verwaltungsstab hat die Arbeit aufgenommen. Am Nachmittag wird entschieden, ob am Montag der Schulunterricht ausfällt. Bisher sind im Landkreis 22 Straßen gesperrt, darunter die Bundesstraßen 107 in Gornsdorf-Markersdorf und 171 in Rechenberg-Bienenmühle. Die Behörde rät von nicht unbedingt notwendigen Fahrten dringend ab.

16.05 Uhr: Aktuelle Meldung der Landeshochwasserzentrale: Die Hochwassersituation in Sachsen verschärft sich weiter. Auch die Wasserstände der Elbe steigen inzwischen rasant an. In den Flussgebieten der Mulden und der Weißen Elster ist an weiteren Hochwassermeldepegeln die Alarmstufe 4 überschritten worden, Tendenz steigend. Bis morgen wird an weiteren Pegeln die Alarmstufe 4 überschritten. Aus heutiger Sicht liegen die Hochwasserscheitel dann heute Nacht bis morgen Vormittag an den betroffenen Pegeln zwischen 10 und 120 cm über den höchsten Hochwassermeldegrenzen. Damit muss mit Hochwasserständen gerechnet werden, die noch über denen vom August 2002 liegen.

15.53 Uhr: Die Dammkrone in Jerisau ist nur teilweise weggebrochen, berichten Feuerwehrleute. Mit vielen freiwilligen Helfern wird dort versucht, den Damm zu sichern.

15.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst erwartet in seinem aktuellen Warnlagebericht, dass der Dauerregen bis Montag anhält. Demnach muss weiterhin mit schauerartig verstärktem Regen mit stündlichen Summen von 5 bis 15 l/qm gerechnet werden. Im Zeitraum von Sonntagfrüh bis Montagfrüh fielen daher Mengen zwischen 30 und 50 l/qm, lokal in Staulagen im Vogtland und Erzgebirge bis 70 l/qm in 24 Stunden, heißt es.  Im Bereich vom Westerzgebirge und Mittelsächsischem Hügelland müsse mit extremen Niederschlagssummen von 80 bis 110 l/qm, in Staulagen lokal bis 150 l/qm (Werte aufsummiert für das ganze Wochenende) gerechnet werden (extremes Unwetter). Erst am Montag lasse die Niederschlagsneigung langsam nach.

15.15 Uhr: Die Lage in Crossen spitzt sich zu: 200 von 1000 Menschen aus Crossen sind bereits evakuiert worden. Der Deich im Ort wurde aufgegeben. Aufgrund der drohenden Überflutung werden die Straßenzüge im Bereich Lange Straße - Alte Dorfstraße - Weidenstraße - Schneppendorfer Straße und Straße der Einheit evakuiert. Für Anwohner, die nicht selbst wegkommen, stehen bis 15.30 Uhr  im Bereich Altenburger Straße - Abzweig Crossener Brücke Busse zur Verfügung. Anwohner die keine Möglichkeit haben, bei Verwandten unterzukommen, steht die Sporthalle in Mosel zur Verfügung.

15.07 Uhr: Die leicht behandelbare Fälle im Olbernhauer Krankenhaus werden evakuiert.

14.58 Uhr: Die Koberbachtalsperre ist übergelaufen.

14.53 Uhr: Aktuell eine Übersicht über gefallene Niederschlagsmengen in Sachsen und Einzugsgebieten in der Tschech. Republik vom Deutschen Wetterdienst, im Zeitraum von Samstag, 8 Uhr bis Sonntag, 14 Uhr (Angaben Liter pro Quadratmeter): Stützengrün-Hundshübel: 114,0; Deutschneudorf-Brüderwiese: 108,0; Carlsfeld: 107,7; Marienberg: 88,7; Aue: 79,9; Zinnwald: 76,9; Raschau: 74,1; Prag(CZ): 70,5; Treuen: 69,8; Rübenau: 66,7; Wilsdruff-Mohorn: 65,7; Liberec(CZ): 65,0; Chemnitz: 63,8; Dippoldiswalde-Reinberg: 62,9; St. Egidien: 61,9; Klingenthal: 58,9; Lichtentanne: 52,6; Frankenberg-Altenhain: 53,6; Garsebach bei Meißen: 53,9.

14.51 Uhr: In Rodewisch musste die Bundesstraße nach Wernesgrün gesperrt werden, der Wernesbach ist über die Ufer getreten. Leute wurden vorsorglich evakuiert.

14.50 Uhr: In Glauchau-Jerisau ist nach Angaben von Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) eine Dammkrone auf 15 Metern Länge weggebrochen. Dort laufen die Vorbereitungen für eine Evakuierung.

14.47 Uhr: Im Bereich der Hochuferstraße/Eisenbahnbrücke an der Flutrinne in Glauchau wird mit Betonlastern Sand für Sandsäcke angeliefert. Dort ist das Umspannwerk Glauchau im Falle eines Deichbruchs in Gefahr. Das Glauchauer Krankenhaus wurde laut OB Peter Dresler bereits auf einen Betrieb unter Notstrom vorbereitet.

14.45 Uhr: Der Krisenstab in Frankenberg ist auf das Schlimmste vorbereitet: Die Turnhalle der Erich-Viehweg-Mittelschule wurde bereits als Notquartier hergerichtet, DRK und THW stehen als Betreuer bereit. Die Innenstadt ist überflutet und nicht mehr passierbar. Für die Zschopau wird Alarmstufe vier erwartet.

14.39 Uhr: In Pirk wird nun das erste Ausmaß der Flut sichtbar, nachdem die Talsperre überlief. Das zeigt das folgende Video.

 

14.32 Uhr: Laut Landeshochwasserzentrum steigen nun auch die Elbepegel bis in die höchste Alarmstufe.

14.28 Uhr: Die neueste Straßensperrung: Laut Rettungszweckverband "Südwestsachsen" geht nichts mehr zwischen Mylau und Waldfrieden.

14.26 Uhr: Das Olbernhauer Krankenhaus steht kurz vor der Evakuierung. THW, DRK und Feuerwehren sind angefordert.

14.22 Uhr: Aktuelle Meldung vom Deutschen Wetterdienst: Für die Stadt Dresden und den Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurde gerade die Unwetterwarnung bis Montag, 6 Uhr verlängert. Bereits am Morgen hatten die Experten für die Stadt Chemnitz sowie die Kreise Vogtland, Mittelsachsen, Erzgebirge und Zwickau eine Verlängerung der Unwetterwarnung gemeldet.

14.13 Uhr: Nach Angaben der Landestalsperrenverwaltung ist die Talsperre Eibenstock voll, das heißt: die Fluten können nicht mehr reguliert werden. Die Talsperren Rauschenbach und Saidenbach werden gestaut und sind je zu einem Viertel voll. Auch die Talsperren Pirk und Querenbach sind schon voll. Man rechnet damit, dass auch die Pöhl vollläuft.

14.02 Uhr: Gute Nachrichten von der Bahn: Die Streckensperrung ist aufgehoben. Der RE 45 kann nun zwischen Mittweida - Chemnitz wieder fahren.

14.00 Uhr: Die Mulde in Zwickau-Pölbitz erreicht die Marke 4,66 Meter, Tendenz steigend.

13.53 Uhr: Crossen wird evakuiert. Etwa 1000 Menschen müssen aus ihren Häusern raus.

13.30 Uhr: Zwickau-Schlunzig ist abgerieglt und komplett evakuiert. 35 Menschen kommen in der Kantine von VW unter.

13.16 Uhr: In Dennheritzer Ortsteil Niederschindmaas kam soeben die Order "Wir evakuieren" von Wehrleiter Matthias Machatz. Etwa 15 Menschen werden ihm zufolge vorerst im Kindergarten untergebracht.

13.10 Uhr: Der Rettungszweckverband meldet zahlreiche Sperrungen im Vogtland. Betroffen sind die K 7827 zwischen Oberlauterbach und Reumtengrün, die K 7812 von B 169 bis Ortslage Trieb, die B 283 zwischen Jägersgrün und Schönheide, die B169 zwischen Rodewisch und Stützengrün, in Neumark die Talstraße, die B 92 zwischen Oelsnitz und Adorf, die Ortslage Hartmannsgrün, die S 295
zwischen Mühlwand und Scheidenbach, die B 173 zwischen Treuen und Buchwald, die B 173 Ortslage Mylau und die S 311, Ortslage Weischlitz und die K 7853 zwischen Zaulsdorf und Raasdorf sowie die S 282 im gesamten Heinsdorfergrund, die K 7864 zwischen Kürbitz und B173, die K 7888 zwischen Netzschkau und Greiz, die S 302 zwischen Schöneck und Görnitz.

12.59 Uhr: Dauerregen schränkt Zugverkehr in Südostsachsen ein: Wie die Bahn meldet ist die Strecke Mittweida - Chemnitz in beide Richtungen wegen eines Dammrutsches gesperrt. Es wird versucht, die Fahrgäste mit einem Busersatzverkehr zu befördern, soweit das aufgrund des Hochwassers möglich ist. Wie lange die Störung dauert, ist noch nicht abzusehen.

12.45 Uhr: Manfred Granz an der Mühlenstraße in Wolkenburg meldet: "Wir saufen ab".

12.30 Uhr: Für die Chemnitz, die Zwönitz und die Bobritzsch (Krummenhennersdorf) gilt nun die höchste Hochwasseralarmstufe vier. Die Tendenz ist weiterhin steigend. 

12.27 Uhr: In der Gemeinde Mülsen, Ortsteil Kleinwulm, mussten von dort ansässigen Bauernhöfen 10 Personen evakutiert werden. In der Gemeinde Hartmannsdorf wurde ebenfalls eine Person evakuiert. In Crimmitschau erfolgen zum jetzigen Zeitpunkt Evakuierungen in der Nähe der Pleiße.

12.20 Uhr: Aufgrund der weiterhin prekären Wettersituation kam es zu erneuten Straßensperrungen im gesamten Kreisgebiet Zwickau. Das Straßennetz ist praktisch nicht mehr befahrbar. U. a. sind Muldenbrücken in Glauchau, Remse und Waldenburg nicht mehr passierbar. Es wird dringend geraten, unnötige Fahrten zu vermeiden. Umleitungsempfehlungen können nicht gegeben werden. Wegen Überschwemmungen mussten folgende Straßen gesperrt werden: S 277 - Wilkau-Haßlau - Bärenwalde; S 281 - zwischen B 93 und Kirchberg; S 282 - Wildenfels - Wiesen; B 93 - Wilkau-Haßlau - Wiesenburg; K 9352 - Fraureuth; K 9353 - Beiersdorf; S 286 - Mülsen, Thurmer Hauptstraße, in Höhe Bergstraße; K 9306 - Wildenfelser Straße, OT Ortmannsdorf; Werdau, Ortsteil Langenhessen, Dorfstraße; Uferstraße - von Sternplatz bis Hotel "Kristall"; K 9354 Niedercrinitz; K 9309 Hartenstein, in Höhe Muldenbrücke; K 7301 Niederfrohna; S 252 Oberlungwitz - Goldbachstraße B 180 bis Hirschbrücke; S 255 Niederlungwitz - Lobsdorf - Höhe Viadukt; Oberlungwitz Stollberger Straße - Bürgerweg; K 7306 Gersdorf - Hofgraben in Richtung Hohndorf; S 252 St. Egidien - Ampelkreuzung Bahnhofstraße Richtung Hermsdorf - Bernsdorf; K 7370 Waldenburg - Grünefelder Straße in Richtung Remse; S 291 Steinpleis; Lichtenstein - Einmündung Hartensteiner Straße in Richtung Rödlitz; Callenberg - Südstraße; K 7315 Langenchursdorf, Waldenburger Straße; Limbach-Oberfrohna, Pleißenbachstraße - Obere Dorfstraße - Ortsteil Wolkenburg - Mühlenstraße; Glauchau - Umgehungsstraße Reinholdshain und Niederlungwitz;
Ebenso mussten zwei Bahnlinien gesperrt werden: Erzgebirgsbahn Zwickau - Johanngeorgenstadt; Crimmitschau - Leipzig - Hof

12.17 Uhr: Aufgrund der derzeitigen Situation wird die Schülerbeförderung am Montag, dem 3. Juni 2013, im gesamten Landkreis Zwickau eingestellt. Der Landrat des Landkreises Zwickau, Dr. C. Scheurer, empfiehlt den Eltern, denen das möglich ist, die Kinder zuhause zu betreuen.

12.15 Uhr: Für Ratsuchende ist in Zwickau ab sofort bei Anfragen zur Hochwassersituation das Bürgertelefon unter der Rufnummer 0375 4402-21900 geschaltet. Die örtlichen Feuerwehren bzw. Stadt- /Gemeindeverwaltungen  stehen für persönliche Hilfeleistungen der Bürger zur Verfügung. Das teilte die Stadt Zwickau mit.

12.13 Uhr: Auf 2,49 Meter war der Pegel der Zwickauer Mulde am Sonntag, 5 Uhr, in Morgenröthe-Rautenkranz gestiegen. Seit Mitternacht herrscht Hochwasserstufe 4. Die wird ausgerufen, wenn der Pegel 2.10 Meter erreicht hat  Die B 283 musste zwischen Schönheide-Süd und Jägersgrün gesperrt werden. Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr Muldenhammer versuchen im Mündungsbereich der Großen Pyra und der Zwickauer Mulde mit einer Mauer aus Sandsäcken ein Überfluten der Straße zu verhindern. Auch die angrenzenden Wohngebäude wurden mit Sandsäcken gesichert. Auch in Jägersgrün stand die B 283 unter Wasser, dort war die Zwickauer Mulde über die Ufer getreten. Zwischen Hammerbrücke und Friedrichgrün ergoss sich das Wasser aus dem Friedrichsgrüner Hochmoor in die Unterführung der Eisenbahn. In Zwota trat der Zwota-Bach über die Ufer, im Ortsteil Waldhäuser wurden wieder Wohnhäuser zu Inseln. Das hatte es zuletzt beim Hochwasser im Januar diesen Jahres gegeben. In Klingenthal war der Pegel der Zwota am Zusammenfluss mit der Döbra von 91 Zentimetern (Samstag, 12 Uhr) auf 1,49 Meter (Sonntag 6.30 Uhr) gestiegen. Im Stadtgebiet Klingenthal ist das Bachbett der Döbra zum Überlaufen voll. Überflutungen durch mächtig angeschwollene Waldbäche gibt es auch auf der B 283 in Tannenbergsthal, und auf der Straße zwischen Jägersgrün und Friedrichsgrün.

12.08 Uhr: In Glauchau ist die Lage ebenfalls kritisch. Nur eine von vier Brücken über die Mulde ist derzeit noch befahrbar. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot an der Hochuferstraße unter der Eisenbahnbrücke vor Ort und stabilisiert den Mulde-Damm mit Sandsäcken. In Remse ist die Brücke über die Mulde ebenfalls gesperrt. In den Morgenstunden wurde ein Notstromaggregat geliefert, welches das Hochwasserpumpwerk im Fall eines Stromausfalls weiterhin mit Strom versorgen soll.

12.04 Uhr: Für den gesamten Landkreis Mittselsachsen wurde Katastrophenvoralarm ausgerufen. Die Lage innerhalb des Landkreises spitzt sich immer mehr zu. Die Pegel der Flüsse steigen an und haben teilweise schon die Alarmstufe vier erreicht. Auf Grund des Starkregens, der noch zu erwarten ist, werden die Flüsse weiter ansteigen. In den Bereichen Wechselburg, Leisnig, Flöha und entlang des Chemnitztales wurde heute morgen bereits Katastrophenvoralarm ausgelöst. Der Landkreis steht im ständigen Kontakt allen Städten und Gemeinden. Deren Feuerwehren können nach jetziger Lage soweit die Situation vor Ort beherrschen. Erste Evakuierungen gab es unter anderem in Niederwiesa. Zirka 50 Personen mussten dort eine Siedlung verlassen. Zahlreiche Keller sind überflutet, Bäume sind umgestürzt, wie in Mittweida. Straßen mussten gesperrt werden. Fünf Straßenmeistereien Freiberg, Döbeln, Rochlitz, Hainichen und Mühlau sind dauerhaft im Einsatz. "Im Vergleich zum Hochwasser bzw. der Flut 2002  kommen die Wassermassen langsamer und die Kräfte sind gut vorbereitet. Die Lage ist aber ernst. Die Böden sind übersättigt, somit gelangt jeder Tropfen direkt ins Fließgewässer.  Kritisch ist es vor allem nördlich und westlich von Siebenlehn. Die Gemeinden sind mit ihren Feuerwehren und örtlichen Kräften in den meisten Fällen seit Freitagnacht im Dauereinsatz," so Landrat Volker Uhlig.

11.57 Uhr: Alarmstufe vier gilt an folgenden Gewässern: Zwönitz (Burkhardtsdorf), Zwickauer Mulde und Göltzsch (Mylau). Warnstufe drei verzeichnen unter anderem die Chemnitz, die Flöha und die Zschopau.

11.55 Uhr: Zwickau-Schlunzig muss evakuiert werden. Die Feuerwehr hatte noch versucht, den Deich zu retten, allerdings musste die Rettungskräfte ihre Bemühungen nun aufgeben.

11.47 Uhr: Die Talsperre Pirk ist übergelaufen:

 

11.39 Uhr: Aktuelle Meldung der Stadt Chemnitz: Hochwasserlage an Chemnitzer Flüssen hat sich verschärft. Durch das Hochwasser sind im Umfeld der Flüsse zahlreiche Straßen ganz oder teilweise gesperrt. Autofahrer werden gebeten, die Beschilderungen und Hinweise der Einsatzkräfte vor Ort zu beachten. Betroffen sind derzeit unter anderem: Zwickauer Straße (landwärts) in Höhe Reichsstraße und Barbarossastraße (zeitweise), Neefestraße in Höhe Zufahrt Neefepark (unter der Brücke), Kauffahrtei (zw. Heinrich-Lorenz und Scheffelstraße), Mittweidaer Straße (ab H-Nr. 141), F.-O.-Schimmel-Straße (unter Brücke Südring), Altenhainer Allee (Höhe H-Nr. 7), Inselsteig, Limbacher Straße (H-Nr. 262), Heinersdorfer Straße (Höhe Klärwerk), Annaberger Straße (zw. Reichsstraße und Treffurtstraße),     Chemnitztalstraße (Glösa / Draisdorf / Höhe 208), Klaffenbacher Straße (Höhe Birkencenter), Klaffenbacher Straße (ab Annaberger Straße), Einsiedler Hauptstraße (zw. Rathaus Einsiedel und Bahnübergang), Erfenschlager Straße (tw. bis vor Brücke), Florian-Geyer-Straße über Chemnitz, Fußgängerbrücke an der Markthalle, Fußgängerbrücke Schulstraße, Georgstraße / Georgbrücke, Theodor-Körner-Straße (Röhrsdorf), Fußgängerbrücke zw. Talsperrengrund und Einsiedler Hauptstraße

11.38 Uhr: In Zwickau-Schlunzig ist die alte B93 überflutet.

11.34 Uhr: Katastrophentourismus in Zwickau und Chemnitz: Trotz überfluteter und gesperrte Straßen sind derzeit zahlreiche Menschen unterwegs, um die Fluten zu fotografieren. Aus Zwickau wird gemeldet, dass auf dem gesperrten Mulderadweg Personen mit ihrem Hund spazieren gehen.

11.30 Uhr: Die Bewohner von Crossen kämpfen gegen die Fluten: THW und Feuerwehr versuchen, den Damm mit Sandsäcken zu stabilisieren. Wie lange er noch hält, ist unklar. An der Grundschule haben sich etwa 150 Anwohner versammelt, um Sandsäcke zu füllen. Mit privaten Autos werden die Säcke dann verteilt.

11.15 Uhr: In Penig werden die ersten evakuiert

11.12 Uhr: Die aktuelle Meldung der Polizei Chemnitz-Erzgebirge: Die starken Niederschläge in der Nacht zum Sonntag führten zu einer Verschärfung der Situation im Schutzbereich der Polizeidirektion Chemnitz. Eine Vielzahl an Straßen mussten auf Grund von Überflutungen und Schlamm gesperrt werden. Betroffen hiervon sind u.a. die Bundesstraßen 95 und 180 in der Ortslage von Burkhardtsdorf, weiterhin ist die Bundesstraße 180 in Dittersdorf gesperrt. Die Bundesstraße 107 ist am Abzweig Wittgensdorf gesperrt sowie Bundesstraße 171 in der Ortslage von Rechenberg-Bienenmühle. In Chemnitz ist die Annaberger Straße zwischen der Reichsstraße und der Treffurthstraße betroffen. Der Polizeidirektion Chemnitz wurden keine Sachverhalte bekannt, bei denen Personen verletzt wurden.  

11.00 Uhr: Die Talsperre Eibenstock läuft über.

11.00 Uhr: Überflutung des Kunsteisstadions in Schönheide. Die Feuerwehr versuchte vergeblich zu helfen. Der Schaden wir auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

10.50 Uhr: Aktuelle Meldung des Deutschen Wetterdienstes: Sachsen bleibt im Einflussbereich des Tiefdrucksystems über Osteuropa. Erst im Verlauf des Montags setzt Wetterberuhigung ein. Die Dauerregensituation hält mit kurzen Unterbrechungen bis Montag an. Es muss mit schauerartig verstärktem Regen gerechnet werden. Im Zeitraum von Sonntagfrüh bis Montagfrüh fallen daher Mengen zwischen 30 und 50 l/qm, lokal in Staulagen im Vogtland und Erzgebirge bis 70 l/qm in 24 Stunden.

10.43 Uhr: Nun gilt auch für die Göltzsch und die Freiberg Mulde Hochwasserwarnstufe vier. Die Pegel der Flöha sinken hingegen. Dort ist man auf die Warnstufe drei zurückgegangen.

10.37 Uhr: In Grimma ist die Lage vergleichsweise entspannt. Allerdings wird hier noch mit einem Ansteigen der Mulde gerechnet. Die Verwaltung widersprach Darstellungen, wonach die Altstadt überflutet sei. Am Mittag will der Krisenstab entscheiden, ob es vorsorglich zu Evakuierungen kommt.

10.07 Uhr: Die Georgbrücke in Chemnitz wird gesperrt

10.03 Uhr: In Schwarzenberg stehen Teile der Stadt unter Wasser, meldet der MDR.

09.45 Uhr: Die B93, Ortseingang Zwickau aus Richtung Meerane, wird wegen Überflutung gesperrt. Außerdem laufen die Vorbereitungen zur Sperrung des Zwickauer Citytunnels.

09.34 Uhr: Meldung aus Hartenstein: Die Brückenbaustelle nahe der Burg Stein wurde überflutet, große Bauteile wurden weggespült.

09.30 Uhr: Auch aus dem Vogtland werden überflutete Straßen gemeldet. Die Ortslage Mylau ist komplett gesperrt. Nicht geht mehr unter anderem auf folgenden Straßen: B173 zwischen Treuen und Buchwald; zwischen Mühlwand und Scheidenbach, B 92 zwischen Oelsnitz und Adorf; B169 zwischen Rodewisch und Stützengrün; K 7812 von B 169 bis Ortslage Trieb; K 7827 zwischen Oberlauterbach und Reumtengrün. Das meldet der Rettungszweckverband "Südwestsachsen"

09.22 Uhr: Meldung aus Mittelsachsen: Land unter unter anderem in Niederbobritzsch, Krummenhennersdorf, Falkenau, Niederwiesa und Flöha. Nicht nur Straßen stehen unter Wasser, sondern auch Grundstücke und Häuser

09.04 Uhr: Das Chemnitzer Stadtbad muss heute wegen des Hochwassers an der Chemnitz geschlossen bleiben, teilte die Stadtverwaltung mit.

08.39 Uhr: Die Feuerwehr hat in Chemnitz Katastrophenvoralarm ausgerufen. Die Chemnitz hatte heute Morgen kurzzeitig den Grenzwert zur Hochwasserwarnstufe 4 überschritten, die Zwönitz ist derzeit in der höchsten Warnstufe, die Würschnitz liegt derzeit in Hochwasserwarnstufe 2. Die Gewässer zweiter Ordnung sind in der Nacht teilweise über die Ufer getreten. Das teilte die Stadt am Morgen mit. Den Angaben zufolge sind derzeit alle verfügbaren Kräfte im Einsatz. In der Nacht wurden mehr als 130 Einsätze im gesamten Stadtgebiet gefahren. Die Landeshochwasserzentrale und der Deutsche Wetterdienst warnen für den gesamten Sonntag vor weiteren, teils ergiebigen Regenfällen, so dass mit einer weiteren Verschärfung der Lage zu rechnen ist. Bürgerinnen und Bürger an den Gewässern sind daher aufgerufen, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und sich weiterhin über die Wetter- und Hochwasserlage zu informieren.

08.25 Uhr: In Zwickau-Pölbitz ist Katastrophenalarm ausgerufen worden. Einwohner an der Brückenstraße werden evakuiert. Der Moritzbach ist hier über die Ufer getreten und hat Straßen und Tiefgaragen überflutet.

07.52 Uhr: Auch der Rödelbach ist über die Ufer getreten, so beispielsweise in Wilkau-Haßlau und Saupersdorf (Landkreis Zwickau). Die Straße zwischen Wilkau-Haßlau und Kirchberg ist nicht mehr passierbar.

7.45 Uhr: Der Pegel der Mulde im Bereich Zwickau ist in der Nacht stark angestiegen. Aktuell (7.45 Uhr) liegt er bei 4,55 Meter, Tendenz steigend. Damit ist die Alarmstufe 4 überschritten. Nach Angaben der Stadt wurde in der Berufsfeuerwehr der "Stab für außergewöhnliche Ereignisse" eingerichtet, sämtliche Feuerwehren sind ebenso im Einsatz wie die Deichläufer. Die Bevölkerung im Bereich der Mulde wurde mit Sirenenalarm informiert. Die Bewohner in bedrohten Bereichen sollten ihr Hab und Gut sichern. Des Weiteren müssen Fahrzeuge aus der erweiterten Innenstadt entfernt werden. Dies betrifft das Areal zwischen der Mulde (als östliche Grenze) und der Linie Globus/ Humboldtstraße/ Franz-Mehring-Straße (westliche Grenze). Gleiches trifft für Bewohner Schlunzigs zu. Der Stab bittet außerdem darum, die Notrufnummern nur für Notfälle zu nutzen. Für allgemeine Anfragen steht das Bürgertelefon unter 0375/830 zur Verfügung.

07.34 Uhr: In Aue ist Katastrophenalarm ausgerufen worden. Hier sind sind Zwickauer Mulde und Schwarzwasser über die Ufer getreten.

06.20 Uhr: Nach den heftigen Niederschlägen in der Nacht gilt für die Zwickauer Mulde, die Zwönitz und die Flöha die höchste Hochwasserwarnstufe vier. 

06.00 Uhr: Das Hochwasser der Chemnitz führt derzeit zu mehreren Straßensperrungen. So stehen die Bundesstraßen 95 und 180 bei Burkhardtsdorf unter Wasser.

04.41 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung für die Stadt Chemnitz sowie die Kreise Vogtland, Mittelsachsen, Erzgebirge und Zwickau bis Montag 6 Uhr verlängert. Dort könnten in Staulagen lokal bis 110 Liter pro Quadratmeter fallen, hieß es am Morgen.

00.32 Uhr: Für das gesamte Stadtgebiet Chemnitz wurde die Hochwasserwarnstufe 3 ausgerufen. Anwohner wurden per Sirene und Lautsprecher gewarnt. Die Abfüllstellen für Sandsäcke wurden bei den Freiwilligen Feuerwehren Erfenschlag (Dr.-Karl-Wolf-Straße 1), Glösa (Bornaer Straße 205) sowie in Klaffenbach gegenüber der Firma Baufeld wurden reaktiviert. Die Stadtverwaltung wollte auch am Sonntag vorsorglich von 8 bis 18 Uhr unter der Rufnummer 0371 4883344 erneut das Bürgertelefon schalten, an das sich Ratsuchende wenden können.

 

Hinweis: Zahlreiche Bundes- und Staatsstraßen sind derzeit nicht befahrbar. Wer in Flußnähe wohnt, sollte entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen und sich weiterhin über die Wetter- und Hochwasserlage informieren, rieten die Behörden. Eine Entspannung der Wetterlage wird erst am Montag erwartet.

 
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Kommentare
2
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  • 02.06.2013
    13:53 Uhr

    RebelYell: Das stimmt so nicht, denn Hochwassermeldestufe 1 gilt bereits seit Donnerstag, Sirenen waren in Betrieb.

    Somit hat sich jeder Bürger entsprechend den zur Verfügung gestellten Informationen (Live Pegel Burkhardtsdorf etc) zu informieren.

    Zumal die Wettervorhersagen bekannt waren und jeder normale Mensch abschätzen kann, was hier vor Ort abgehen wird.

    Im Übrigen ist der Eintrag von 12:30 Uhr nicht ganz korrekt.

    Hochwassermeldestufe 4 am Pegel Burkhardtsdorf gilt bereits seit Mitternacht.

    Wie dem auch sei, hoffen wir das Beste, was in der Situation noch machbar ist....

    0 0
     
  • 02.06.2013
    00:49 Uhr

    heidelinde: schön, dass die chemnitzer anwohner der zwönitz gewarnt bzw. informiert wurden. in burkhardtsdorf gab es diesbezüglich nichts dergleichen .... :(

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