Werbung/Ads
Menü
 
Ist das Netz ein großer Gleichmacher? Nein. Jeder sucht sich und für sich eine individuelle Nische.

Foto: Remko De Waal/dpa

Wir sind kein Volk

Das Internet macht die Welt besser - dieser Satz ist so alt wie das Netz selbst. Inzwischen ist klar: Es war eine kühne Behauptung. Hass und Lügen erobern den digitalen Raum, die Demokratie muss massive Erschütterungen aushalten. Das Netz hat Kraft, aber keine Moral.

Von Sascha Aurich
erschienen am 15.03.2017

Chemnitz. Es könnte jetzt hier losgehen mit ein paar deftigen Zitaten. Zum Schaudern, zum Fremdschämen, zu was auch immer. Aber braucht es im Jahr 2017 in einem Text über das Internet noch Belege für die Enthemmtheit, die dort möglich ist? Deshalb: an dieser Stelle keine Beleidigungen, keine Drohungen. Jeder kennt sie.

Wer schreibt sie? Renate Künast, prominente Grünen-Politikerin und sehr aktiv in den sozialen Netzwerken, begab sich Ende 2016 mit einer "Spiegel"-Reporterin auf die Suche nach den Absendern des Schmutzes. Um es kurz zu machen: Sie traf merkwürdige Figuren - aber auch "ganz normale Menschen", wie es die 61-Jährige nach den Begegnungen formulierte. Leute, denen man so etwas nicht zugetraut hätte. Die sich sogar freuten, dass da unangekündigt die echte Renate Künast auftauchte und reden wollte. Auf Facebook hatten sie ihr noch die Pest an den Hals gewünscht.

Kann Technologie, die eine Plattform für das Schlechte schafft, gut für die Demokratie sein? Die Bosse des digitalen Geschäfts darf man nicht fragen. Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg predigt seit eh und je, dass das Internet und natürlich sein soziales Netzwerk die Welt besser machen, auch der Google-Konzern "Alphabet" trägt solche Slogans vor sich her. Dabei ist der Eindruck seit geraumer Zeit ein anderer. Gerade Facebook hat ein massives Problem mit Hassbotschaften und falschen Nachrichten und muss sich vorwerfen lassen, demokratische Werte seinen geschäftlichen Interessen unterzuordnen. Von einer schnellen und effizienten Bearbeitung von Nutzerbeschwerden über anstößige Inhalte kann bei Facebook keine Rede sein. Intensiv gebastelt wird laut "New York Times" dagegen an einer speziellen Software für den chinesischen Markt. Dort ist das Netzwerk verboten - mit einem eingebauten Zensurwerkzeug könnte sich das ändern.

Aber wer erwartet auch allen Ernstes, dass sich milliardenschwere Firmen zu Rettern der Demokratie aufschwingen? Nein, das müssen wir schon selber machen, sagt Patrick Schiffer. Der 44-Jährige ist Chef der Piratenpartei, auf der vor ein paar Jahren mal sehr kurz sehr große Hoffnungen ruhten. Inzwischen sind die Piraten so klein, dass die Nachricht von der Wahl Schiffers zum Parteichef viele Menschen vor allem deshalb interessierte, weil er der Cousin des ehemaligen Topmodels Claudia Schiffer ist.

An Aufstieg und Niedergang der Piratenpartei lässt sich ablesen, wie schwierig das Verhältnis von Internet und Demokratie ist. Eine schöne Vorstellung, vielleicht eine Utopie, konkurriert mit der Tatsache, dass wir alle nur Menschen sind. Eine neue Kulturtechnik lässt sich nicht einfach überstülpen, nicht einmal einer kleinen Gruppe, die sich sogar grundsätzlich über den Nutzen einig ist. Alle auf Augenhöhe, ständige Diskussion, die totale Demokratie - bei den Piraten führte das zu Dauerstreit und endete in der Überforderung. Menschlich, technisch, finanziell. "Liquid Democracy" - die Idee einer flüssigen, beweglichen politischen Teilhabe -, war gefloppt.

Mit der Idee, dass per Computer alle Bürger ihre Meinung in Entscheidungsprozesse einbringen können, geht Parteichef Schiffer deshalb eher nüchtern um. Er verfolgt die Expertendebatten, interessiert sich für Forschungsergebnisse zum Thema. Drängender ist aber anderes. Datenschutz zum Beispiel. "Die Leute sind nun mal bei Facebook", sagt Schiffer, "damit müssen wir einfach umgehen." Nicht nur mahnen und die Praktiken der digitalen Riesen beklagen, sondern auch aufklären - so etwas ist ihm jetzt wichtig, wenn er an seine Partei denkt. Politik von allen für alle mit Hilfe von vernetzten Rechnern? Die Wirklichkeit hat diese Utopie plattgemacht.

Auch Stephan Weichert schließt aus, dass die Ur-Ideen der Piraten in absehbarer Zeit doch noch verfangen. "Völlig irrelevant für die breite Bevölkerung" findet der Medienwissenschaftler solche digitalen Politikinstrumente. "Die Annahme, man könne demokratische Prozesse über das Netz verstärken, ist eine romantische Vorstellung. Ein großer Teil der Menschen will sich schlicht nicht beteiligen. Die Mehrheit will einfach ihre Ruhe haben." Interessant seien solche Plattformen nur für eine kleine Gruppe, die den Ansatz intellektuell durchdringt, engagiert ist und über die technischen Mittel verfügt, sie überhaupt zu nutzen. "Das war der größte Fehler dieser Bewegung, die sich für Partizipation im Netz eingesetzt hat: Dass sie das nicht mitgedacht hat."

Das Netz als großer Gleichmacher - alle sind theoretisch auf Augenhöhe und in einem einheitlichen Kommunikationsraum - ist mit seiner Weite und seinen Möglichkeiten auch eine Einladung in die persönliche Nische. Selbst innerhalb der Gruppe der digitalen Auskenner gibt es riesige Unterschiede. Ein 35-Jähriger, der ganz selbstverständlich und versiert Facebook oder Twitter nutzt, hat nicht zwangsläufig eine Ahnung von Snapchat - dem Teenager-Netzwerk der Stunde, das kürzlich beim Börsengang Milliarden einsammelte. Mittdreißiger und Schüler können jeweils mit den Werkzeugen des anderen nichts anfangen. "Und das Zusammenführen ist ein Ding der Unmöglichkeit", sagt Medienwissenschaftler Weichert. Was das mit Demokratie zu tun hat? "Generationen sind voneinander abgekoppelt. Und da muss sich eine Gesellschaft fragen: Wie kommen wir zu verbindlichem gemeinsamen Wissen und vor allem gemeinsamen Werten?" Das Netz verstärke den Graben zwischen Jung und Alt, "das kann auch der Demokratie schaden".

Wenn schon jene, die sich im Netz heimisch fühlen, erst wieder zueinanderfinden müssen - was ist dann mit denen, die mit dem Internet fremdeln oder der Digitalisierung mit Ablehnung begegnen? Die das Netz vielleicht nur widerwillig nutzen? Digital-Vordenker Sascha Lobo sagte im Jahr 2015 dem "Spiegel": "Schon seit langer Zeit kann man nur an der Gesellschaft teilhaben, wenn man alphabetisiert ist, wenn man lesen und schreiben kann. Ähnlich braucht es heute Kenntnisse über die Digitalisierung. Wir sollten versuchen, uns zu digital mündigen Bürgern zu bilden." Lobo geht es nicht darum, dass jemand den Umgang mit einer App beherrscht oder gar programmieren kann. "Ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie das Netz funktioniert", das wäre wichtig. "Ohne dieses Gespür hat man es zunehmend schwer." Barbara Zehnpfennig, Professorin für Politische Theorie, fasst die Herausforderung der Meinungsbildung im Internet in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" so zusammen: "Alles steht gleichgewichtig nebeneinander: Fakten und Lügen, Wissen und Meinungen, Reales und Fiktives, Abgewogenes und Hasserfülltes. Der Nutzer muss selbst beurteilen, gewichten, strukturieren. Das überfordert viele."

Doch verordnen lässt sich digitales Lernen nicht. "Es gab ja mal den Ruf aus der Politik nach einem Internet-Führerschein", sagt Stephan Weichert, "als müsste man eine Prüfung bestehen, und beherrschte dann das Internet. Das halt ich für Kokolores." Die Debattenkultur und die Technik im Netz veränderten sich dafür viel zu schnell und immer wieder grundlegend. Medienkompetenz, die zu einer digitalen Kompetenz ausgeprägt wird - das wäre Weicherts Idealvorstellung. "Man muss sich ständig in diesem Bereich weiterbilden, um sich auszukennen", sagt der 43-Jährige. "Dauerhafte Beschäftigung mit dem Gegenstand, um Teil des Ganzen zu werden." Wer nicht begreift, warum das sein muss, dem sagt es Weichert gern ganz deutlich: "Es gibt keine Trennung mehr zwischen der Offline-Welt und dem Internet. Das Internet ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern die größte Revolution, die die Menschheit je erlebt hat."

Mit dem Siegeszug des Digitalen gehen politische Erschütterungen einher. Ob Arabischer Frühling oder der Aufstieg der Populisten - so unterschiedlich sie sein mögen, so offensichtlich lösen diese Veränderungen eine lange ungekannte Unruhe aus. Das Internet ist ein mächtiger Hebel: Wer gestern noch ein Gefühl der Aussichtslosigkeit verspürte, kann heute via Internet selbst Diktaturen ins Wanken bringen oder gar stürzen. Nie gab es ein größeres Forum, nie war es so einfach, Missstände und Unrecht öffentlich zu machen. Aber: "Sich via Internet gegen etwas zusammenzuschließen ist deutlich einfacher, als realistische Zukunftskonzepte für die Zeit nach der Rebellion zu entwickeln und politisch durchzusetzen", sagt Barbara Zehnpfennig. Die Folge: "In das Vakuum, das man geschaffen hat, können Kräfte vorstoßen, die das alte Regime an Brutalität und Korruptheit noch übertreffen".

Die Kraft des Netzes machte auch möglich, dass jemand wie Donald Trump gewählt wurde. Ein Quereinsteiger, der seine Gegner alt aussehen ließ. Virtuos bespielten Trump und seine Mannschaft die Netzwerke, die schnelle und einfache Antwort triumphierte über das klassische Abwägen von Argumenten.

Für die Demokratie geht es spätestens nach dem Trump-Triumph ans Eingemachte. "Die populistischen Bewegungen, die in allen westlichen Demokratien an Boden gewinnen, sehen sich als die wahren Vertreter eines Volkswillens, den sie von den etablierten Parteien verraten glauben", analysiert Zehnpfennig. "Sie befördern damit die ohnehin schon vorhandene Tendenz, das politische Gewicht von der Legislative auf die Exekutive zu verschieben. Denn Letztere steht für jene Willenseinheit, nach der das einfache Denken sich sehnt."

Der Anfang vom Ende der Gewaltenteilung? Das Ende der Demokratie, wie wir sie kennen? Stephan Weichert wagt keine Prognose. "Wir wissen nicht, wohin die Reise geht. Wir können aber die Richtung beeinflussen. Man kann mit der Infrastruktur, die das Netz bietet, viel Gutes erreichen. Aber Strukturen, die in der realen Welt schon nicht funktionieren, auf eine digitale Welt zu projizieren, das geht nicht."

Der Mensch bleibt eben Mensch - auch im Google-Zeitalter. Aber was wird aus ihm in der digitalen Zukunft? Schon 2013 hatte Weichert in einem Aufsatz geschrieben, dass die gesellschaftlichen Konsequenzen der Digitalisierung davon abhängen, wie wir über Politik und gesellschaftliche Themen streiten. Und er bleibt dabei: "Das Wohl der Demokratie steht und fällt mit der Qualität des öffentlichen Diskurses, der im Netz geführt wird." Ebenfalls 2013 hatte Merkel auf einer Pressekonferenz gesagt: "Das Internet ist für uns alle Neuland." Hohn und Spott ergoss sich über die Kanzlerin, vor allem natürlich im Internet. Dabei hat sie doch recht.

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
16
Lesen Sie auch:
 
Kommentare
16
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 18.03.2017
    08:42 Uhr

    saxon1965: @cn3boj00: >Gefällt mir< Button ... nein, ich bin nicht bei Facebook und auch sonst Twitter & Co. Fehlanzeige, aber Internet klar. Vor- und Nachteile, stimmt! Es ist jedoch wie in allen Bereichen des Lebens. Es liegt an uns, dem Menschen wie wir damit umgehen und was wir daraus machen.
    Zukunftskonzepte? Ja doch! Es gibt sie, aber es mangelt an der Kenntnis/Bildung darüber. Zufall?
    Seit Jahrzehnten, spätestens seit der Wende flächendeckend auch in Deutschland, der Kapitalismus und die s. g. (soziale) Marktwirtschat als alternativlos dargestellt. Findet denn in unserer Gesellschaft, der westlichen Welt gar, eine flächendeckende Diskussion z. Bsp. über das Finanz- und Geldsystem mit all seinen negativen Auswirkungen Stadt? Nein! Wir vernichten sehenden Auges und gegen besseren Wissens unsere (einmalige) Erde, lassen uns von wenigen Reichen und Mächtigen knechten. Modernes Mittelalter meine ich!

    0 1
     
  • 17.03.2017
    22:41 Uhr

    cn3boj00: Wie man es drehen mag, die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten, und das Internet ist eine Herausforderung an alle Gesellschaftsformen. Einerseits ein Segen, ist es andererseits auch ein Fluch, besonders was die "sozialen" Netzwerke betrifft. Was bitte ist daran sozial? Andererseits: es gab schon immer Stammtische, an denen kleine Leute große Politik machten. Jetzt ist dieser Stammtisch aus einem dunklen Lokal an die große Öffentlichkeit gerückt. Hitler hat in einem Münchener Lokal angefangen, Trump hat Twitter. Das soll kein Vergleich von Trump mit Hitler sein, sondern soll zeigen, dass sich Geschichte auf höherem Niveau wiederholt. Das alte Rom hat sich aus einer Volksherrschaft in ein Kaiserreich verwandelt mit gleichzeitigem Verfall der Kultur. Heute wandeln sich parlamentarische Demokratien in präsidiale Diktaturen. Und das Volk jubelt. Verfall der Kultur, hervorgerufen durch diese Netzwerke? Stehen wir vor einem neuen dunklen Zeitalter? Das kann durchaus sein. Aber so wie technische schreitet auch die gesellschaftliche Entwicklung immer schneller voran. Wir wissen nicht, was am Ende dieser Spirale steht - es gibt kein Ende (hoffentlich). Das einzig dumme ist, dass wir kein Zukunftskonzept haben.

    1 2
     
  • 16.03.2017
    15:11 Uhr

    1953866: @Blacky: "Populisten nehmen für sich in Anspruch, ganz allein Wille und Moral des Volkes zu kennen" Steven Schäller, Politikwissenschaftler."
    Nun, wenn das Politikwissenschaftler Steven Schäller schreibt, muss es ja,stimmen. Nach seiner Definition fallen mir hier noch Andere ein, auf die dies zutreffen könnte. Da gibt es so einen Spruch mit Glashaus und Steinen, Sie wissen schon...
    Ich habe da auch was für Sie: "Oft wird auch jede politische Forderung polemisch als Populismus bezeichnet, die dem echten oder vermuteten Mehrheitswillen der Bevölkerung entspricht, aber im Widerspruch zu eigenen Zielsetzungen steht, besonders wenn diese unpopulär sind, aber (tatsächlich oder vorgeblich) aus ?höherer Einsicht? resultieren. Dies wird von Kritikern als gestörtes Verhältnis zur Demokratie gewertet."
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/brexit-populisten-bringen-den-westen-an-den-rand-des-scheiterns-a-1099788.html#js-article-comments-box-pager

    https://de.wikipedia.org/wiki/Populismus


    4 3
     
  • 16.03.2017
    13:59 Uhr

    saxon1965: Ein entzweites Volk (manche würden auch sagen ein unterwandertes Volk) lässt sich leichter regieren bzw. gegeneinander ausspielen, als ein geeintes. Und von einem (wieder) vereintem Volk sind wir sehr weit entfernt. Nicht nur wegen unterschiedlicher Lebensniveaus, Rentenberechnungen und politischer Bildung, nein besonders wegen der sozialen Spaltung der Bevölkerung in fleißig Arbeitende und Vermögende Menschen! Selbst wenn ein Arbeiter mancher Orten 2.000 Euro im Monat mit nach Hause bringt, was ist das schon, wenn Andere nur durch Geldvermehrung das am Tag "verdienen"? Und nicht vergessen: Geld kann nicht arbeiten! ERarbeiten tun das immer (andere) Menschen!

    3 10
     
  • 16.03.2017
    13:55 Uhr

    A809626: @ Blackadder, "normale Menschen in Westdeutschland und (unnormale??) Sachsen". Was bitte soll das ausdrücken? Hat also der normale Mensch in Westdeutschland die Weisheit mit Löffeln zu sich genommen und natürlich immer Recht - so wie man es uns nach der Wende beigebracht hat - und hat dem hinterwäldlerischen Ossi erst einmal laufen, arbeiten und sich benehmen beigebracht? Sind wir wieder oder immer noch so weit?
    Ich kenne noch aus Zeiten meines Blog und auch von Facebook - und auch dort sind bei weitem der größte Teil keine Hasser und Hetzer im Sinne der Absicht des Vorhabens im obigen FP-Artikel - zahlreiche "normale Menschen aus Westdeutschland", die froh sind, dass es die aufmüpfigen Sachsen gibt, dass wenigstens die das Maul aufreißen und die sich über ihre normalen westdeutschen Landsleute nur wundern oder gar den Kopf schütteln. Und es gibt natürlich - das stimmt allerdings - im Westen mehr von den "Guten" im Sinne unserer selbstmörderischen "Einwanderungs"politik. Vom mir aus kann Sachsen gern das Konstrukt BRD verlassen und sich Tschechien anschließen.....
    Nächste Frage: WAS ist schlimm daran, rechts zu sein? Es ist mein gutes Recht, es ist legitim und es hat in unserem gesellschaftspolitischen System seine vollste Daseinsberechtigung - solange ich nicht rechtsextrem bin; ich darf sogar rechtsradikal sein!! Das ist legitim. Linksextrem wird seltsamerweise viel weniger hinterfragt. Was also ist "rechts", in einer Gesellschaft, die - Originalton Jörg Meuthen - "linksrotgrün versifft ist"? Der gesellschaftliche Konsens ist soweit nach links gerückt, dass das, was vor 10 Jahren als normal galt, heute rechts ist!
    Ich bin ehemaliger Linkswähler und heute aus tiefstem Herzen rechts, weil ich bestimmte konservative Ansichten habe und kann dabei trotzdem "weltoffen" (welch undefinierbarer, inflationärer Begriff) sein. Aber ich habe massiv etwas dagegen, was hier in unserem Land vor sich geht und dessen Ursachen nicht im Internet, in den sozialen Netzwerken und/oder bei Facebook zu suchen sind, sondern die einzig und allein in der Politik unserer Regierigen begründet liegen!!

    3 8
     

 
 
 
 
 
 
am meisten ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm