FSV-Offensivgeist wird belohnt

8:1 Tore nach zwei Spielen - der Saisonstart der Zwickauer macht Appetit auf mehr

Luckenwalde. Seine erste Auswärtshürde im neuen Spieljahr hat der FSV Zwickau erfolgreich übersprungen. Beim vorjährigen Staffelsechsten der NOFV-Oberliga Süd, FSV 63 Luckenwalde, kamen die Westsachsen am Sonnabend zu einem souveränen 4:0 (2:0)-Sieg.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde erzielte Stürmer Laskowski das 1:0 für die Gäste (32.). Der 27-Jährige wurde bereits nach 10 Minuten eingewechselt, da sich Wölfel eine leichte Kapselverletzung im Knöchel zugezogen hatte.

Im Vergleich zur Startelf beim erfolgreichen Heimspiel gegen Gotha (4:1) gab es beim FSV nur eine Änderung. Für den verletzten Steffen Kellig kam Rückkehrer Torsten Ziegner zum Einsatz. "Kellig erlitt im Training eine Wadenverletzung. Er war heute auch nicht im Kader", sagte Trainer Nico Quade. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit vermochte der 33-jährige Ziegner einen Foulelfmeter zum 2:0 zu verwandeln (43.).

Nach Wiederbeginn erhöhte Innenverteidiger Marcel Trehkopf auf 3:0 (55.). Für den vierten Treffer sorgte in der Schlussphase der eingewechselte Neuzugang André Luge (80.). Im dritten Oberligaspiel zwischen Luckenwalde und Zwickau gelang dem FSV der bisher höchste Sieg. "Die Mannschaft hat sehr konzentriert gearbeitet, und alle haben ihre Leistungen gebracht. Ich möchte deshalb auch keinen Spieler herausheben", sagte der Trainer. "Wir hatten nur am Anfang versäumt, ein Tor zu machen, Möglichkeiten besaßen zuvor Frick und Ziegner."

Mit Ziegner, Paul, Stiefel, Fuß, Frick, Röhr und Luge kamen in Luckenwalde beim FSV insgesamt sieben Zugänge zum Einsatz, zwei davon trugen sich in die Torschützenliste ein. "Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Auch in der Höhe ist der Sieg verdient. Luckenwalde hatte nicht viele Möglichkeiten", sagte der 24-jährige Philipp Röhr. "Es macht Spaß beim FSV Fußball zu spielen", fügte der gebürtige Zwickauer hinzu. Die Auswechslung des Torschützen Laskowski (80.) geschah als Vorsichtsmaßnahme, denn "Lasse" hatte zuvor schon eine gelbe Karte gesehen, und man wollte nicht das Risiko eingehen, dass er eventuell vom Platz gestellt wird, wie später der Luckenwalder Nachtigall (87.).

Mit 8:1 Toren und 6 Punkten hat der FSV Zwickau den besten Saisonbeginn seit seinem Wiederaufstieg in die Oberliga im Jahr 2006 hingelegt. "Ich freue mich für die Statistik, aber dafür können wir uns nichts kaufen. Wir müssen jetzt daheim gegen den VfL Halle weiter nachlegen und den nächsten Dreier einfahren", sagte FSV-Trainer Nico Quade.

 
erschienen am 15.08.2011 ( Von Reiner Thümmler )
 
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