Nach dem 3:1 (2:1-Erfolg) am Sonntag gegen Budissa Bautzen stehen die Westsachsen definitiv als Aufsteiger in die Fußball-Regionalliga fest. Nach dem 3:1 (2:1-Erfolg) am Sonntag gegen Budissa Bautzen stehen die Westsachsen definitiv als Aufsteiger in die Fußball-Regionalliga fest.

Foto: Marcus Richter

FSV Zwickau feiert Aufstieg in die Regionalliga

Mannschaft gewinnt 3:1 (2:1) gegen Budissa Bautzen

Zwickau. Beim FSV Zwickau können Spieler, Fans und Verantwortliche die Sektkorken endgültig knallen lassen. Nach dem 3:1 (2:1-Erfolg) am Sonntag gegen Budissa Bautzen stehen die Westsachsen auch definitiv als Aufsteiger in die Fußball-Regionalliga fest. "Darüber freuen wir uns sehr. Jetzt können wir neue Ziele anpeilen. So wollen wir auch als Oberliga-Meister aufsteigen", strahlte Trainer Nico Quade nach dem Sieg und fügte an: "Im Verein wurde die letzten zwei Jahre sehr hart gearbeitet und die Jungs haben alles für den Aufstieg getan."

Bereits das dritte Mal steigt Kapitän Stefan Schumann in die Regionalliga auf. 2008 gelang ihm das mit dem Chemnitzer FC, zwei Jahre später mit RB Leipzig und jetzt also mit den glücklichen Zwickauern. "Natürlich freue ich mich, aber heute haben wir uns zu Beginn schwergetan. Die Anspannung war doch sehr groß", sagte Schumann, der daran unfreiwillig Anteil hatte. Bereits kurz nach dem Beginn der Partie sprang ihm ein Ball im eigenen Strafraum an die Hand. Den fälligen Handstrafstoß verwandelte der Bautzener van Kolck (3.). "Dieses frühe Gegentor war ein Handikap, aber so nach und nach haben wir das Spiel in den Griff bekommen", meinte der FSV-Kapitän.

Für den Ausgleichstreffer und damit auch die Wende im Spiel sorgte der quirlige Luge, der in der 34. Minute nach Flanke von Fuß per Kopf traf. Nur drei Minuten später war Torjäger Kellig, der in der 22. Minute noch eine gute Möglichkeit vergeben hatte, für den Tabellenführer zur Stelle. Seinen bereits 16. Saisontreffer erzielte er nach starker Vorarbeit von Luge, der mehrere Gegner bei seinem Dribbling wie auf dem Trainingsplatz umkurvte. Den Schlusspunkt setzte schließlich Strobel, der bei seinem Treffer aber von einem katastrophalen Fehler des Bautzener Schlussmanns profitierte. Er schlug über den Ball und Luge betätigte sich erneut als Vorbereiter. (rr)

Statistik: Zwickau: Wohlfeld - Strobel, Trehkopf, Schumann, Hauser (77. Wilhelm) - Ziegner, Stiefel - Fuß, Wölfel, Luge (72. Laskowski) - Kellig (78. Hölzel); SR: Herde (Dresden), Tore: 0:1 van Kolck (3./Handelfmeter), 1:1 Luge (34.), 2:1 Kellig (37.), 3:1 Strobel (55.), Zuschauer: 1512.

 

 
erschienen am 15.04.2012
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