Werbung/Ads
Menü
 
Kollektive Schwerstarbeit: Die Niederwiesaer Christian Göschel und Robert Oehmigen (grüne Trikots, von links) versuchen in dieser Situation, zum Torerfolg zu kommen.

Foto: Steve Conrad

Aufsteiger geht daheim unter

In der Bezirksliga haben die Handballer des SV Grün-Weiß Niederwiesa zu Hause klar verloren. Der Trainer kennt die Gründe dafür.

Von Knut Berger
erschienen am 21.03.2017

Niederwiesa/Flöha. Die Männer des SV Grün-Weiß Niederwiesa müssen in der Handball-Bezirksliga weiter um den Klassenerhalt bangen. Am 19. Spieltag verloren das Team von Trainer Martin Herwick auf heimischen Parkett gegen den Tabellendritten HC Fraureuth klar mit 24:33 (10:17) und bleibt mit 15:23 Punkten Tabellenzehnter der zwölf Teams umfassenden Liga.

"Gegen Mannschaften des oberen Tabellendrittels ist es wichtig, defensiv gut zu stehen und im Kollektiv mit der letzten Leidenschaft und Konsequenz ins Spiel zu gehen. Das ist uns jedoch nur in den ersten 20 Minuten gelungen", sagte Herwick. In der verbleibenden Zeit sei es seiner Truppe nicht gelungen, dagegenzuhalten. "Leider konnte die Mannschaft das im Training Erarbeitete nicht umsetzen." Vielmehr habe man es zugelassen, dass Fraureuth auf dem Parkett schalten und walten konnte", ärgerte sich der Niederwiesaer Coach. Er zählte 18 Fehlwürfe seiner Mannschaft (darunter auch vier Siebenmeter) sowie 14technische Fehler.

Zu Spielbeginn sah es für die Gastgeber noch gut aus. Grün-Weiß führte 3:1 und 7:5. "Wir hatten in der Anfangsphase durchaus die Möglichkeit, den Vorteil auszubauen, warfen diese Chancen aber leichtfertig weg", kritisierte Herwick. Vielmehr bogen die Fraureuther das Spiel um, gingen 14:9 in Führung und zogen im zweiten Durchgang über die Stationen 18:14, 25:18 und 30:22 davon. "Wir standen uns über weite Strecken selbst im Weg und agieren in den entscheidenden Phasen immer noch nicht clever genug", sagte Martin Herwick.

Jetzt sei es wichtig, dass freie Wochenende noch einmal intensiv zu nutzen, um die Köpfe für die nächsten beiden wichtigen Spiele freizubekommen. "Ein Schwerpunkt im Training wird auf jeden Fall die Athletik sein. Wir wollen und müssen die Akkus für den Endspurt der Saison richtig auftanken", blickte der Grün-Weiß-Coach voraus.

Statistik SV Niederwiesa: S. Richter, M.Richter (4), Göschel (1), Clauß (1), Mattner, Enderlein (3/1), Oehmigen (3), Helke (4), Tutzschky (5), Hamann (1), Haase (2), Frigge

Die Frauen des VfB Flöha haben sich in der Bezirksklasse nicht überraschen lassen. Sie bezwangen zu Hause den Tabellenletzten SV Niederfrohna mit 25:13 (14:6) und untermauerten mit 20:16 Zählern den 7. Tabellenplatz. "Wir hatten uns intensiv auf die Begegnung vorbereitet und den Gegner sehr ernst genommen. Von Beginn an ging meine Mannschaft hohes Tempo und zog den Stil bis zum Schlusspfiff durch", freute sich Trainerin Anne Benke über den Auftritt ihrer Mädels.

Die VfB-Amazonen führten 4:0 und bauten den Vorteil auf 9:2 aus. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis der Vorsprung der Gastgeberinnen auf zehn Tore anstieg (17:7). Danach ging es aus Flöhaer Sicht mit dem Torewerfen munter weiter, der VfB baute die Führung kontinuierlich aus.

Ein Extra-Lob erhielt nach dem Abpfiff Flöhas Torhüterin Carla Warnatz. Sie lieferte eine überzeugende Leistung ab und hielt 27 Bälle. Das waren 67,5 Prozent aller abgegebenen Würfe. Das Sahnehäubchen setzte sie dann in der Schlussphase auf, als sie zum letzten Siebenmeter als Schützin antrat und für Flöha verwandelte. "Meine Mannschaft hat insgesamt prima funktioniert. In der Abwehr lief es besonders gut", sagte Anne Benke.

Statistik VfB Flöha: Warnatz (1/1); Waida (2), Limbecker , Volkmer (2), Rischer (4/2), Eifler, Engelke, Einert (3), Krämer, T. Kyak (3/2), Bieber (4/2), Kempe (2), A. Kyak (4/2)

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
0
Lesen Sie auch:
 
Kommentare
0
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)

 
 
 
 
 
 
am meisten ...
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
|||||
mmmmm