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Andreas Köstner (l.) bleibt mit seinen Frankenberger Kollegen in der Erfolgsspur. Beim 4:0-Erfolg gegen den Oederaner SC und Roy Böttcher brannte letztlich nichts an.

Foto: Falk Bernhardt

Barkas gibt sich keine Blöße

Die Frankenberger Fußballer gehen weiter dem Aufstieg in die Landesklasse entgegen. Gestern bezwangen sie Oederan deutlich mit 4:0 - und das im Hammertal.

Von Knut Berger
erschienen am 20.03.2017

Frankenberg/Oederan. Die Kicker des Oederaner SC wünschen sich schon seit Jahren einen Kunstrasenplatz. Gesten war es dann endlich soweit. Die erste Mannschaft bestritt in der Fußball-Mittelsachsenliga gegen den SV Barkas Frankenberg das erste Heimspiel auf Kunstrasen. Dies machte jedoch weder ein kommunalpolitischer Kraftakt noch eine bautechnische Meisterleistung möglich. Vielmehr hing es daran, dass der Schiedsrichter den Platz in Oederan kurzfristig für nicht bespielbar erklärte und sich alle Beteiligten auf Vorschlag des OSC darauf einigten, auf dem Kunstrasenplatz im Frankenberger Hammertal zu spielen. "Das war eine große Geste der Oederaner. So blieb uns eine Neuansetzung erspart", sagte Frankenbergs Trainer Markus Oestreich.

Doch der kurzfristige Verzicht der Oederaner auf das Heimrecht war die einzige Unregelmäßigkeit in dieser Partie. Denn Tabellenführer Frankenberg setzte sich 4:0 (2:0) durch und nimmt damit weiterhin klaren Kurs auf die Landesklasse. Oederan bleibt mit 17 Zählern auf dem Konto Zehnter des Klassements. Steffen Günther, der Übungsleiter des OSC, sah nach dem Abpfiff keinen Diskussionsbedarf über den Ausgang. "Wir wussten von Beginn an, dass wir gegen Frankenberg nichts holen können. Trotz des 0:4 haben wir Schadensbegrenzung betrieben und uns gegenüber der Vorwoche gesteigert", sagte der Coach. Frankenberg war vom Anpfiff weg spielbestimmend, hatte aber einige Mühe, sich den OSC zurechtzulegen. So musste ein Elfmeter herhalten, um in Führung zu gehen. Feldspieler Moritz Reichelt, der mangels etatmäßigen Fachmanns im Oederaner Kasten stand, hatte gegen Toni Stockhecke ebenso keine Abwehrmöglichkeit, wie beim Kopfballtor von David Tuschy. Nach dem Seitenwechsel trafen noch Steffen Kellig und Andreas Köstner. Doch ein uneingeschränktes Lob erhielten die Barkas-Kicker deshalb von ihrem Chef nicht. "In der ersten Halbzeit waren wir viel zu hektisch und spielten zu wenig über die Außenpositionen", erklärte Oestreich. Seine Mannschaft hätte die eine oder andere Situation besser zu Ende spielen müssen. "Die Feldvorteile lagen aber klar auf unserer Seite", analysierte der Frankenberger Trainer treffend.

Stolze 16 Punkte beträgt nun der Vorsprung seiner Mannschaft auf den Tabellenzweiten SV Lichtenberg. Die ersatzgeschwächten Oederaner - so schaute zum Beispiel der verletzte Spieler Franz Lohse nur zu - wehrten sich tapfer, gaben auch hin und wieder einen Schuss in Richtung Frankenberger Gehäuse ab. Doch die "gastgebenden Gäste" sorgten nie für richtigen Alarm im gegnerischen Strafraum.

 
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