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Obenauf: Die Oederaner Judoka, die in der Verbandsliga zurzeit Rang 4 behaupten.

Foto: Esther Sarah Wolf

Kampfgemeinschaft ist auf Kurs

In der Judo-Verbandsliga ist Halbzeit. Bislang hat sich das Team der TSG Oederan in der neuen von den Gegnern nur selten aufs Kreuz legen lassen.

Von Knut Berger
erschienen am 19.05.2017

Oederan. Gerrit Keilhofer, der Judo-Abteilungsleiter der TSG Oederan, hätte nichts dagegen, wenn die aktuelle Tabelle der Judo Verbandsliga auch die Abschlusstabelle wäre. Denn aktuell liegen die Oederaner mit 6:2 Punkten auf den 4. Tabellenplatz unter den neun Teams der höchsten sächsischen Wettkampfklasse.

"Wenn das auch nach dem letzten Kampftag so ist, könnten wir zufrieden sein. Denn in der Vorsaison wurden wir ebenfalls Vierter", sagt der 42-jährige Judo-Chef. Nachdem in der aktuellen Serie inzwischen die Hälfte aller Kämpfe absolviert sind, gibt es in der Staffel eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Bis zu Platz 4 haben die Mannschaften maximal zwei Minuspunkte auf dem Konto, die Teams auf den Plätzen 5 bis 9 haben dagegen jeweils nur zwei Pluspunkte erkämpft.

Sportlich hat die Oederaner Truppe um Kapitän Amadeus Veit also bisher durchaus überzeugen können. Zum Saisonauftakt nutzte das Oederaner Team seinen Heimvorteil und gewann sowohl gegen den PSC Bautzen als auch gegen den mittelsächsischen Konkurrenten, die HSG Mittweida, deutlich. Am zweiten Kampftag konnte die Erfolgsgeschichte allerdings nur teilweise fortgeschrieben werden. Den SV Einheit Altenburg bezwang die Oederaner Truppe knapp mit 4:3, hingegen kassierte der Regionalvertreter gegen die SG Weixdorf eine 3:4 Niederlage.

"In diesem Kampf hatten wir eine Klasse nicht besetzen können. Außerdem lief auch bei den anderen nicht alles rund. Aber solche Tage gibt es eben", analysiert Gerrit Keilhofer, der früher selbst in der Männermannschaft auf die Matte ging und jetzt als Funktionär und Trainer eine wichtige Stütze in der Abteilung ist. Morgen steht nun der nächste Kampftag an, dann muss die TSG Oederan in Riesa gegen den TSV Schlettau und Gastgeber VfL Riesa II antreten. Riesa führt mit 8:0Punkten die Verbandsliga- Tabelle an, Schlettau ist mit 2:6 Zählern Vorletzter des Klassements.

In der Verbandsliga-Mannschaft der TSG stehen dabei nicht nur Aktive aus der Oederaner Sportgemeinschaft. Vielmehr gehen auch in dieser Saison Gaststarter vom JC Gornau, Chemnitzer PSC und von Lok Chemnitz auf die Tatami. Kapitän Amadeus Veit hatte die Truppe im Frühjahr zusammengestellt, die als Kampfgemeinschaft unter dem Dach der TSG Oederan in die Startliste der Verbandsliga eingetragen wurde.

Auch wenn sich die Oederaner Judoka für ihre erste Garnitur externe personelle Hilfe geholt haben, betreibt Keilhofer mit seinen Mitstreitern intensive Nachwuchsarbeit. So gibt es eine Judogruppe für Anfänger, in der Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 10 Jahren ihre ersten Schritte auf der Matte machen. "In diesen Trainingseinheiten geht es vorrangig darum, den Kindern die Grundlagen der Bewegung beizubringen", sagt Keilhofer. Bei den zehn- bis 13-Jährigen wird schon zweimal pro Woche trainiert. Auch die Jugendlichen und Männer üben zweimal pro Woche ihre Techniken. Aktuell zählet die Judo-Abteilung der TSG Oederan 100 Mitglieder, rund die Hälfte davon sind Kinder. Ihr Domizil haben die Sportler in der neuen Oederaner Sporthalle, in der sie einen eigenen Trainings- und Wettkampfraum nutzen.

 
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