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Sina Frenzel vom TSV Penig war beim Sieg gegen den Oberlungwitzer SV eine von drei Jugendspielerinnen, die nach und nach integriert werden. Sie warf am Samstag vier Tore.

Foto: Mario Hösel

Penig glückt die Revanche

In der Handball- Bezirksklasse haben die TSV-Damen ihr Heimspiel gewonnen. Mittweida unterlag jedoch auswärts.

Von Robin Seidler
erschienen am 21.03.2017

Penig/Mittweida. Die Gefühlswelten bei den regionalen Handball-Damen in der Bezirksklasse waren am Wochenende einmal mehr komplett unterschiedlich. Während sich die Peniger Frauen mit dem 17:12-Heimsieg gegen den Oberlungwitzer SV für die Hinspielniederlage revanchierten, verloren die Damen des TSV Fortschritt Mittweida bei der HSG Rottluff/Lok Chemnitz mit 24:29 Toren.

"Aufgrund der zweiten Halbzeit, in der vieles besser funktioniert hat als in der ersten, haben wir das Spiel auch verdient gewonnen", sagte der Peniger Trainer Heiko Schneider. Sein Team habe nach einem knappen ersten Durchgang schließlich schnell für klare Verhältnisse gesorgt. "Unsere A-Juniorinnen haben sich auch wieder sehr gut eingefügt und sind derzeit eine echte Hilfe", so Schneider. Mit Sophie Tomoscheit rückte eine weitere Jugendspielerin in die Frauenmannschaft auf.

Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase konnten sich die Gäste aus Oberlungwitz auf zwei Tore absetzen und führten auch zur Halbzeit. Doch in den zweiten 30 Minuten gelang es den TSV-Damen, die Partie mit zwei schnellen Toren zu drehen. "Unser Angriffsspiel war nun deutlich besser auf die Manndeckung eingestellt", sagte Julia Korb, die mit acht Treffern einmal mehr beste Schützin ihres Teams war. Die Penigerinnen konnten den Vorsprung schließlich auf 15:10 ausbauen. In der Schlussphase brannte nichts mehr an. Mit 30:6 Punkten stehen die TSV-Damen nun auf einem sicheren 2. Tabellenplatz. "Den wollen wir natürlich gern bis zum Ende halten. Spitzenreiter Thalheim werden wir wohl nicht abfangen können", sagte Schneider.

Die Damen des TSV Fortschritt Mittweida haben dagegen den Anschluss an das obere Mittelfeld nun endgültig verloren. Nach der 24:29-Niederlage bei der HSG Rottluff/Lok Chemnitz rangieren die Mittweidaerinnen mit 13:23 Punkten weiterhin auf dem 7. Platz, auf Rang 6 sind es nun allerdings bereits sieben Pluspunkte Rückstand. "Das Ergebnis in Chemnitz spiegelt aber nicht den tatsächlichen Spielverlauf wider", sagte Michele Hartwig, die vier Treffer erzielte.

Nachdem die Mittweidaerinnen zunächst drei Tore im Rückstand lagen, kämpften sie sich in der ersten Halbzeit heran und konnten zur Pause sogar mit einer 13:12-Führung in die Kabine gehen. Auch in der zweiten Halbzeit war es zunächst eine Partie auf Augenhöhe. Die entscheidenden Tore fielen in den letzten 15 Minuten, als sich bei den Mittweidaerinnen der Kräfteverschleiß bemerkbar machte. Besonders gute kämpferische Leistungen zeigten bei Fortschritt, die am Sonntag in Burgstädt gastieren, Johanna Schümann und Diana Hammerschmidt. (mit mhar)

 
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