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Rick Römmler (gelbes Trikot) brachte den BSC Freiberg im Spiel gegen Zwenkau mit 1:0 in Führung. Am Ende teilten sich beide Teams die Punkte.

Foto: Foto Marcel Schlenkrich

"Weltklasse" in der Landesliga

Der BSC Freiberg hat in der Fußball-Sachsenliga beim Heimspiel gegen Zwenkau ein 1:1 erkämpft. Damit waren die Hausherren letztlich zufrieden.

Von Knut Berger
erschienen am 20.03.2017

Freiberg. Als Trainer Stefan Birnbaum nach dem Landesliga-Spiel des BSC Freiberg gegen den VfB Zwenkau seine Bilanz aufstellte, war ihm klar, dass seine Buchführung eigentlich nicht stimmte. Denn auf der Habenseite hatte der Freiberger Coach vor dem Spiel mit dem Bleistift schon mal ganz dünn drei Punkte vorgeschrieben. Doch am Ende notierte Birnbaum mit Tinte lediglich einen Zähler in die Spalte. "Ja, ich hätte gern alle drei Punkte geholt. Doch am Ende müssen wir nach dem 1:1 (1:0) mit einem Zähler zufrieden sein. Und realistisch gesehen, hätte der Gegner den Sieg sogar mehr verdient als wir", lautete seine Zusammenfassung.

Tatsächlich fanden die Gastgeber schwer in die Partie, die auf dem Kunstrasen des Platzes der Einheit ausgetragen wurde. Die Rand-Leipziger drückten ordentlich auf das Gaspedal und hatten nicht nur mehr Spielanteile, sondern auch die ersten Chancen. "Wir haben uns die ersten 20 Minuten sehr schwer getan", sagte Birnbaum. Als nach einer knappen halben Stunde der Schiedsrichter für Zwenkau auf den Elfmeterpunkt zeigte, gab es jedoch zwei Meinungen. "Die Entscheidung war aus meiner Sicht fragwürdig. Bei einer vergleichbaren Situation in der zweiten Halbzeit blieb ein Pfiff zu unseren Gunsten aus", meinte der BSC-Coach. Doch Freibergs Torhüter Robin Fritzsche sorgte dafür, dass der Strafstoß keine Auswirkung auf den Zwischenstand hatte, denn er parierte den Ball. "Ich habe den Schützen mit den Augen gar nicht ins Visier genommen, sondern auf eine bestimmte Ecke spekuliert und am Ende Glück gehabt", schilderte der 19-Jährige das Duell.

Anschließend ging es zunächst wenig spektakulär weiter, viel spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Dann vergab Rick Römmler zunächst eine gute Möglichkeit, um dann in der 38. Minute alles richtig zu machen. Sebastian Krause spielte einen blitzsauberen Pass, sodass Römmler allein auf dem gegnerischen Torwart zulief und nur noch einschieben musste. Von Krauses Vorarbeit zeigte sich der Torschütze so begeistert, dass er sie als "Weltklasse" einstufte. "Wir hatten bis zur Pause durchaus die Möglichkeit, das 2:0 zu markieren", sagte der BSC-Trainer. Den besseren Start in den zweiten Durchgang hatte wieder der VfB Zwenkau. Nach 54 Minuten war wieder Freibergs Torhüter Fritzsche gefordert, um den Ausgleich zu verhindern. Der fiel schließlich in der 69. Minute. Die Gäste blieben nach dem 1:1 am Drücker, Freiberg versuchte es über Konter. Drei Minuten vor dem Abpfiff mussten die Freiberger noch eine heikle Situation überstehen, doch der Schuss eines Zwenkauers ging über den Kasten. "Wir haben manche Situationen nicht clever genug zu Ende gespielt", schätze Birnbaum ein. Doch bei der Zusammenfassung der Geschehnisse kam er zum Ergebnis, dass die bisherigen Zahlen gar nicht so schlecht sind. "Wir haben nach der Winterpause aus vier Spielen immerhin sieben Punkte geholt. Das sollten wir nicht vergessen", so der Trainer. Der BSC ist im Kampf um den Klassenerhalt folglich aktuell gut unterwegs.

 
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