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Fußballprofi Chris Löwe verbringt mit Ehefrau Monique und dem gemeinsamen Sohn erstmals Weihnachten nicht in Deutschland.

Foto: Privat

Löwe stehen nächste Woche zwei Kracherspiele in England bevor

Fußball: Plauener Profi verbringt das Weihnachtsfest zum ersten Mal im Ausland und sieht den Wechsel auf die Insel als richtige Entscheidung

erschienen am 24.12.2016

Plauen. Huddersfield grüßt das Vogtland. Der Plauener Fußballer Chris Löwe schickt Weihnachtsgrüße aus England in die Heimat. Dabei ist auch ein ganzes Stück Wehmut. "Das erste Weihnachtsfest im Ausland tut schon weh. Aber Krankenschwester oder Feuerwehrmann können auch nicht bei ihren Familien sein. Wir müssen da durch", sagt der 27-jährige Profi, der seit Sommer im Mutterland des Fußballs lebt und spielt. Als Familienmensch gab es für Chris Löwe keine Frage. "Ohne meine Frau Monique und unseren Sohn gehe ich nirgendwo hin!"

Es war die richtige Entscheidung, sagen beide. Chris ist nicht nur Stammspieler und eine tragende Säule im Zweitliga-Team von Huddersfield Town geworden. Sein Verein, der sich in der Vorsaison gerade so vor dem Abstieg rettete, steht auf Rang 3. Man spricht von einem kleinen Wunder. "Die Fans hier in Huddersfield sind euphorisiert. Es kommen 20.000 zu den Heimspielen. In England zu kicken, ist einfach nur geil", sagt der einstige Wacker-Nachwuchsfußballer, der seinen Traum nach den Stationen Chemnitz, Dortmund und Kaiserslautern nun in der Großstadt zwischen Manchester und Leeds weiterleben darf.

Während in der Heimat in Sachsen jetzt alle Räder still stehen, bereitet sich der Linksverteidiger auf zwei Kracherspiele vor. Am Montag kommt Nottingham Forest nach Huddersfield, am Silvestertag Blackburn Rovers. Die namhaften Gegner kämpfen gegen den Abstieg. Und Huddersfield hat zuletzt drei Siege in Folge gefeiert. Nicht weniger spannend und ebenso erfolgreich gestaltete sich das Leben außerhalb des Stadiums für Familie Löwe. Ehefrau Monique studiert an der Fern-Universität Hagen Betriebswirtschaft. "Die Menschen in Huddersfield sind nett, unser Sohn besucht hier den Kindergarten, wir fangen an, uns heimisch zu fühlen", sagt die junge Frau, die bis zur Geburt des Sohnes als Filialleiterin arbeitete.

Monique bleibt übrigens nicht in England. Die 27-Jährige fliegt übermorgen nach Hause. Sehnsüchtig wartet die Familie auf die Chemnitzerin. Silvester muss Chris aber nicht alleine verbringen. Denn die Eltern reisen mit der geliebten Schwester aus Plauen an. (kare)

 
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