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Bei Akku-Fenstersaugern aufs Gewicht achten

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Lästige Schlieren, tropfendes Wasser: Fensterputzen gehört für viele nicht zu den Lieblingsaufgaben. Fenstersauger sollen die Arbeit erleichtern. Darauf können Sie beim Kauf der Handgeräte Wert legen.

München.

Streifenfrei saubere Fensterscheiben, Spiegel oder Fliesen: Das soll mit Akku-Fenstersaugern klappen, die Schmutzwasser von glatten Flächen saugen. Möchte man ein solches Gerät anschaffen, achtet man am besten darauf, dass es ein geringes Ausgangsgewicht hat, damit die Nutzung nicht zum Kraftakt wird. Dazu rät der Tüv Süd.

"Auch das Füllvolumen des Schmutzwasserbehälters muss hierbei mit beachtet werden, denn das dreckige Wasser bringt im Laufe der Anwendung zusätzliches Gewicht auf die Waage", so Produktexperte Julian Kroeber vom Tüv Süd. Ein Füllvolumen von 1000 Milliliter sollte der Wassertank des Fenstersaugers ihm zufolge aber haben. Das reiche für eine gründliche Reinigung, ohne ständig das Wasser ausleeren zu müssen. 

Grundsätzlich lassen sich dem Experten zufolge übrigens zwei Arten von Fenstersaugern unterscheiden: 2-in-1-Modelle mit einer Sprühflasche inklusive Wischaufsatz, mit denen zunächst der Schmutz vom Fenster gelöst wird, bevor das dreckige Wasser mit dem Akku-Sauger abgezogen und eingesaugt wird. Und Modelle, die das Einseifen und Absaugen in einem Arbeitsschritt erledigen. "Der Unterschied ist auch eine Frage des Budgets", so Kroeber.

Akkulaufzeit in den Blick nehmen

Achten kann man auch auf die Breite der Gummilippe beziehungsweise Absaugdüse des Fenstersaugers. Je größer die Fensterfläche ist, die man reinigen will, desto breiter sollte sie sein. Hat man sehr hohe Fenster, ist außerdem ein Teleskopstiel als Zubehör sinnvoll. Schwer erreichbare Stellen und Ecken lassen sich mit einem flexiblen Reinigungskopf gründlich sauber machen. 

Die Gummilippe des Akku-Fenstersaugers setzt man stets leicht schräg an der oberen Kante der Scheibe an und saugt das Schmutzwasser in langsamen Bewegungen von oben nach unten ab. Anschließend Schmutzwasserbehälter leeren, Rückstände mit klarem Wasser entfernen, Gummilippe und Absaugdüse des Fenstersaugers abmachen und mit Wasser reinigen. Nicht vergessen: Der Fenstersauger muss regelmäßig - je nach Anwendungshäufigkeit und gemäß der Bedienungsanleitung - entkalkt werden. 

Die meisten Geräte haben laut Tüv Süd übrigens Akku-Laufzeiten von 30 bis 40 Minuten. "Diese Zeit reicht, um alle Fenster in einer durchschnittlich großen Wohnung zu reinigen", so Kroeber. Bis das Gerät wieder aufgeladen ist, dauert es meist zwei bis drei Stunden. (dpa)

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