Straßenbau in Wildbach geht weiter

Dritter Abschnitt der Hauptstraße wird noch in diesem Jahr begonnen

Bad Schlema. Der Ausbau der Wildbacher Hauptstraße geht in die nächste Runde. Der Gemeinderat von Bad Schlema hat während seiner jüngsten Sitzung überplanmäßige Ausgaben in Höhe von rund 135.000Euro für den dritten Bauabschnitt genehmigt.

Hauptgrund für die Verteuerung: Während der Arbeiten am zweiten Abschnitt hatte sich gezeigt, dass es mit einer Deckensanierung nicht getan ist. Statt dessen muss die gesamte verbleibende Strecke grundhaft ausgebaut werden. Und das kostet mehr. Insgesamt sind jetzt 385.000Euro kalkuliert. Der dritte Abschnitt, ergänzte Bürgermeister Jens Müller (Freie Wähler) am Freitag, ist mit rund 280 Metern einer der kürzesten. Er endet am ehemaligen Rathaus des Bad Schlemaer Ortsteils. Deshalb könne er mit etwas Glück sogar noch in diesem Jahr fertig werden. "Wenn ein früher Wintereinbruch das verhindern sollte, bauen wir im Frühjahr weiter und bringen die Deckschicht auf", so Müller. "Der Abschnitt wird im Winter aber auf jeden Fall befahrbar sein." Das größte Bauprojekt in Wildbach ist damit allerdings noch lange nicht beendet. "Es wird sich mindestens ein vierter Abschnitt anschließen", sagt der Rathaus-Chef. "Vermutlich sogar ein fünfter." Diese werden um einiges aufwändiger als Nummer 2. "Dort brechen schon die Stützmauern auseinander."

Wann die gesamte Wildbacher Hauptstraße endlich wieder hergerichtet ist, darüber wollte der Bürgermeister nicht spekulieren. "Das steht in den Sternen", so Müller. Das Problem sei die Finanzierung. So ist unklar, wann die Gemeinde Fördermittel zum Abschluss des Straßenbaus erhält. (nie)

 
erschienen am 26.08.2011
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
Kommentare
1
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  • 27.08.2011
    17:47 Uhr

    wundesknie: Herr OB. sie müssen ihr Geld besser einsetzen , und nicht so viele steckenfperde den Vorrang geben. Ich finde zur Wahl müssten sich noch viel mehr Bewerber aufstellen um den Clans keine chance mehr zu geben. Ich hoffe auf mehr Demokratie und Abbau von Seilschaft. Man will in Schlema immer viel machen , aber kohle hat man nicht. Wäre besser man würde kleinere Brötchen backen, um nicht vom Boden abzuheben. Aber da hört man immer noch ein wenig Wismut raus.

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