Umbau und Erweitern der Hauptwache werden teurer
Zunächst geschätzt, nun berechnet: Kosten steigen auf 3,3 Millionen Euro
Schwarzenberg. Die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenberg soll umgebaut und erweitert werden. Die dafür vorgesehenen Finanzmittel sind jetzt aufgestockt worden: Einmütig haben die Stadträte am Montagabend beschlossen, weitere 275.000 Euro in den Nachtragshaushalt 2012 einzustellen. Bisher lag der Stadt nur eine Kostenschätzung vor, die sich auf gut 3 Millionen Euro belief. "Jetzt können wir nach genaueren planerischen Vorarbeiten mit einer Berechnung operieren. Die weist einen Kostenumfang von 3,3 Millionen Euro aus, also einen deutlichen Mehrbedarf gegenüber dem Ansatz", sagt Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer. "Aus gestiegenen oder erst nicht geplanten Kosten resultieren 175.000 Euro. Zudem haben wir aus dem vergangenen Haushaltsjahr 100.000 Euro mit veranschlagt, die 2011 über Aufträge nicht gebunden wurden."
Fachplaner und Gutachter gehört
Planer Henrik Tischer weiß, wie die Erhöhung genau begründet ist. "Generell muss man sagen, dass eine Berechnung immer genauer als eine Schätzung ist. Nun sind konkretere Aussagen der Fachplaner und Gutachter eingeflossen, unter anderem zu Altlasten. Die Kostensteigerung ergibt sich vor allem aus der Funktechnik, dem Umzug der Wache in ein Ausweichquartier bei den Stadtwerken und aus der Mauerwerkssanierung im Altbau. Allein für den letzten Punkt sind aus jetziger Sicht bis zu 80.000 Euro erforderlich."
Zeitplan reicht bis August 2013
Am ehrgeizigen Zeitplan, dass bis zum Tag der Sachsen Anfang September 2013 alles fertig sein soll, macht die Stadt keine Abstriche. Das erste Los - Abbrucharbeiten und Freimachen des Baufeldes - wird auf Beschluss des Stadtrates jetzt öffentlich ausgeschrieben. Ab Ende März zieht die Feuerwehr aus, Mitte April beginnt der Abbruch des alten Turms und der Nebengebäude. Die Zeit für den Rohbau der neuen Flügel erstreckt sich von Juni bis Oktober/November, es folgen Dachabdichtung und ab Februar/März 2013 der Innenausbau. Danach geht's an die Außenanlagen und ans Einräumen der Wache. Mitte August 2013 soll die Wehr wieder einziehen.


