Ein Linienbus ist am Freitag auf der B 101 zwischen Hilmersdorf und Gehringswalde von der glatten Fahrbahn in den Straßengraben gerutscht. Foto: Thomas Fritzsch
Starker Schneefall legt Verkehr lahm
B 95 stundenlang gesperrt - Bus ohne Fahrgäste rutscht in den Straßengraben
Wolkenstein . Starker Schneefall hat am Freitag bis zum Nachmittag im mittleren Erzgebirge zu sieben Unfällen geführt. Im gesamten Bereich der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge waren es 60. Neun Personen erlitten dabei leichte Verletzungen, berichtet die Polizei.
In den Vormittagsstunden rutschte auf der Bundesstraße 101 zwischen Hilmersdorf und Gehringswalde ein Linienbus der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH (RVE) in den Straßengraben. Verletzt wurde niemand. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Fahrgäste im Bus, sagte Unternehmenssprecher David Joram. "In der Gegenrichtung standen schon Lkw. Unser Busfahrer wartete an der abschüssigen Straße, bis der Winterdienst vorbei war. Anschließend fuhr er los und rutschte trotzdem weg", beschrieb Joram den Hergang.
Die B 95 blieb am Mittag zwei Stunden gesperrt. Zuvor waren auf schneeglatter Fahrbahn in Burkhardtsdorf ein Mercedes und ein VW zusammengestoßen. Der Verkehr staute sich bis nach Chemnitz.
Auf der B 101, etwa 200 Meter nach dem Ortseingang Gehringswalde in Richtung Annaberg, fuhr ein VW in einer Doppelkurve in die Leitplanke. Anschließend geriet das Auto auf die Gegenfahrbahn und rammte einen entgegenkommenden VW Touran. Dieser wurde gegen die Leitplanke gedrückt, der Caddy stieß gegen ein Kurvenschild und eine Straßenlampe. Beide Fahrer blieben unverletzt. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 10.000 Euro. In Floßplatz kam ein VW Polo von der Straße ab und stieß gegen ein Haus. Die Fahrerin blieb unverletzt. Sachschaden: etwa 5000 Euro. (hfn/mik) Seite 2


