Ständig dicht umringt war der Stand der "Terra Mineralia". Dort konnten die Besucher auch ins Mikroskop schauen
Foto: Katharina Wegelt/Stadtverwaltung
Freiberg ist Leuchtturm im Landtag
Als Ausrichter des Tages der Sachsen 2012 hat Bergstadt in Dresden die Werbetrommel für die 850-Jahr-Feier gerührt
Dresden/Freiberg. Die Stadt Freiberg hat sich am Montag zum Tag der offenen Tür im Sächsischen Landtag in Dresden von ihrer besten Seite gezeigt. Als Ausrichter des Tages der Sachsen 2012 stand sie im besonderen Interesse der Besucher. "Wir haben uns hervorragend präsentiert. Ob im Rondell, in der Lobby oder im Freigelände - an allen Ständen war großer Andrang", freute sich Stadtoberhaupt Bernd Erwin Schramm (parteilos). Besonders wohlwollend nahm er die Worte von Landtagspräsidenten Matthias Rößler (CDU) auf: "Der Wohlstand Sachsens wurde in Freiberg begründet." Damit spielte dieser vor allem auf die Tradition des Silberbergbaus an.
Natürlich nutzte die Bergstadt die Gelegenheit, kräftig die Werbetrommel für die 850-Jahr-Feier zu rühren. Dafür waren unter anderem die Historische Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft, die TU Bergakademie samt "Terra Mineralia", das Theater, die Brauerei, die Solar World AG und die Freiberger Eierschecke mit im Boot.
Die TU Bergakademie nutzte zugleich die Gelegenheit, ihre neue Universitäts-App "myTU" vorzustellen. Diese ist derzeit die deutschlandweit wohl modernste ihrer Art für Smartphones. Entwickelt haben sie Studenten, Mitarbeiter und Professoren des Instituts für Informatik der TU. Das Programm hilft vom Stundenplan über das Mensaangebot bis zur Büchersuche, den Uni-Alltag mobil zu planen und bietet außerdem Zusatz-Infos wie einen Uni-Newsletter und Veranstaltungskalender. "Das Interesse ist groß, es kommen pausenlos Besucher", vermeldete TU-Pressesprecherin Cornelia Riedel aus Dresden.
Die Idee für die App entstand in der Vorlesung "Grundlagen der Informatik" von Professor Konrad Froitzheim. Erstsemester-Studenten der Studiengänge Angewandte Informatik, Network Computing, Mathematik und Geoinformatik/Physik bekommen hier neben dem Programmieren einen Einblick in Basiskonzepte der Informatik. Im Wintersemester 2010/11 stand das erste Mal das Thema "Programmieren einer mobilen App" auf dem Lehrplan.


