Fast wie ein Wohnzimmer mit Ausblick auf die vogtländischen Berge - der Aufenthaltsraum des neuen Klingenthaler Internats. Von links: Skispringerin Leoni Kindl, Internatsleiterin Anja Krone, die Nordisch Kombinierten Björn Tunger, Philipp und Patric Eßbach sowie Michael Baumgärtel und Spezialspringer Nils Wilfert.
Foto: Helmut Schneider
Ins neue Internat zieht Leben ein
Junge Skisportler des Bundesstützpunktes Klingenthal beziehen ihr Domizil
Klingenthal. Klingenthal. Etliche Taschen, Kartons und Beutel stapelten sicham Freitagnachmittag in den Fluren und Zimmern des neuen Internats auf dem Amtsberg. Nach Unterrichtsschluss zogen 23 junge Sportler von ihrem bisherigen Domizil in Mühlleithen nach Klingenthal um.
42 Plätze in 21 Zimmern bietet das neue Gebäude, das eher einem kleinen Hotel als an ein Internat erinnert. Zwei große Glasfassaden spenden viel Licht im Speisesaal und Aufenthaltsraum. Für das Erledigen der Hausaufgaben sowie für Unterricht in kleinen Gruppen werden zwei Räume im ersten Stock eingerichtet. Im Kellerbereich werden sich die Räume für die Sportgeräte und Skier befinden. Die Versorgung mit Frühstück und Abendbrot ist als Büfett gedacht und wird von einer Catering-Firma übernommen.
Rund 3,4 Millionen Euro kostet der Bau, der von den aus Klingenthal stammenden Architekten Jörg und Axel Rostock entworfen wurde. Der Bund fördert das Vorhaben maßgeblich aus Mitteln des Konjunkturpakets. Zur offiziellen Einweihung des Internats am 8. Juni wird Sachsens Ministerpräsident Stanislav Tillich (CDU) erwartet.


