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Bundesregierung hält an der Rente mit 67 fest

"Wer sich der Wirklichkeit nicht stellt, der ruiniert seine Sozialsysteme"

Berlin (dapd). Die Bundesregierung hält trotz Kritik an der Rente mit 67 fest. Da sich die Lebenserwartung in den vergangenen 50 Jahren um elf Jahre erhöht habe, sei die Erhöhung des Rentenalters unausweichlich, sagte Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Donnerstag im Bundestag. "Wer sich der Wirklichkeit nicht stellt, der ruiniert seine Sozialsysteme", fügte von der Leyen hinzu.

Die Opposition kritisierte, dass die Regierung nicht genug getan habe, um die Chancen älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Ein Antrag der Linkspartei, der die schrittweise Erhöhung des Rentenalters ab 2012 noch stoppen sollte, wurde im Bundestag abgelehnt.

dapd

 
erschienen am 15.12.2011
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