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EU-Parlamentspräsident Schulz verteidigt Hilfen für Schuldenstaaten

Ein exportabhängiges Land wie Deutschland stabilisiert mit diesen Hilfen seine eigenen Märkte

Schwerte (dapd). Der Präsident des Europäische Parlaments, Martin Schulz (SPD), hat für ein weiteres Engagement Deutschlands bei Bürgschaften zur Stabilisierung kriselnder EU-Staaten geworben. Ein exportabhängiges Land wie Deutschland stabilisiere mit diesen Hilfen seine eigenen Märkte, sagte Schulz beim Politischen Aschermittwoch der NRW-SPD in Schwerte.

"Wenn wir diese Maßnahmen nicht ergreifen, sind die Nachteile deutlich größer", fügte der SPD-Politiker hinzu. Die EU sei "das beste Instrument, Wohlstand und Solidarität in einer globalisierten Welt zu verteidigen". Schulz, der als erster deutscher Sozialdemokrat an der Spitze des EU-Parlaments steht, mahnte zugleich die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Europa sowie eine weitere Regulierung der Finanzmärkte an.

dapd

 
erschienen am 22.02.2012
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