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Westerwelle bestellt ägyptischen Botschafter ein
Protest gegen das geplante Strafverfahren gegen zwei Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung
Berlin (dapd). Außenminister Guido Westerwelle hat den ägyptischen Botschafter ins Auswärtige Amt in Berlin einbestellt, um gegen das geplante Strafverfahren gegen zwei Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung zu protestieren. Dem Gesandten sei deutlich klar gemacht worden, dass die politischen Stiftungen aus deutscher Sicht ein bedeutender Teil der Partnerschaft für einen demokratischen Wandel sind, sagte der FDP-Politiker am Dienstag in Berlin. Die Bundesregierung werde "alles dafür tun", dass die Stiftungen und andere Nichtregierungsorganisationen ihre Arbeit in Ägypten unbehindert fortsetzen können.
Der Militärrat in Ägypten beschuldigt die Organisationen, mit ausländischem Geld Aufstände zu unterstützen und das Geld unter dem Deckmantel politischer Forschung zu waschen.
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