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3D-Kino und Filmfeste verbuchen Besucherplus von 117 Prozent
Auch sonst stiegen die Besucherzahlen in den Kinos
Berlin (ddp). Kino-Sonderformen wie Filmfestivals und 3D-Kinos haben 2009 überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Bei den Sonderformen gab es im Vergleich zu 2008 zum Teil noch deutlichere Zuwächse als im Gesamtmarkt, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin hervorgeht. So nahm die Zahl der Besucher um 24,7 Prozent zu, der Umsatz um 40,6 Prozent. Die Zahlen für den Gesamtmarkt hatten ein Besucherplus von 13,1 Prozent und ein Umsatzplus von 22,8 Prozent ausgewiesen.
Bei den Imax/3D-Sälen und Filmfesten stieg die Zahl der Besucher sogar um 117,1 Prozent. Aus Datenschutzgründen kann laut FFA für die Imax/3D-Spielstätten aber keine separate Auswertung veröffentlicht werden. Open-Air-Veranstaltungen verzeichneten einen Besucherzuwachs von 19,4 Prozent und legten mit 1,2 Millionen verkauften Karten das beste Ergebnis seit 2004 vor.
Überdurchschnittlich stiegen bei den Kino-Sonderformen aber auch die Preise mit einem Anstieg von 5,15 Euro auf 5,81 Euro. Auch dabei waren Filmfeste und Imax/3D-Kinos Spitzenreiter: Ein Besuch dieser Kinos kostete den Besucher 2009 durchschnittlich 7,67 Euro und damit 26,2 Prozent mehr als 2008.
Während es bei den herkömmlichen Kinos im Vergleich zu 2008 Ende des vergangenen Jahres 71 Kinosäle weniger gab, hat sich die Zahl der Sonderformen nach einem starkem Rückgang wieder etwas erholt: Von den 4734 Kinosälen, die es 2009 in Deutschland gab, werden 570 Leinwände zu den Sonderformen gerechnet, das sind acht mehr als im Vorjahr.
ddp