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Akademie der Künste fordert Freilassung von Ai Weiwei

Berlin (dapd). Die Berliner Akademie der Künste hat ihrer Empörung über die Inhaftierung des Künstlers Ai Weiwei Ausdruck verliehen. "Ein stärkeres Kontrastprogramm zwischen Kunst und Leben hätte die chinesische Regierung kaum inszenieren können", teilte Akademie-Präsident Klaus Staeck mit Blick auf die jüngst in Peking eröffnete Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung" am Montag mit.

An der Ausstellung sind die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Staatlichen Museen zu Berlin und die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München beteiligt. Wenn gerade diese Ausstellung nicht zur inhaltlichen Farce werden solle, müsse Ai Weiwei umgehend freigelassen werden, damit er weiter seiner künstlerischen Arbeit nachgehen könne, teilte Staeck weiter mit.

Chinesische Sicherheitskräfte hatten Ai am Sonntag auf dem Internationalen Flughafen von Peking an der Ausreise nach Hongkong gehindert. Seitdem wird der Künstler festgehalten. Der 53-Jährige gilt als einer der schärfsten Kritiker der Kommunistischen Partei in China und hat seit einiger Zeit immer wieder mit Repressionen der Regierung zu kämpfen. Ai sagte kürzlich, er plane deswegen einen Teilumzug nach Berlin.

dapd

 
erschienen am 04.04.2011
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