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Libeskind will weitere religiöse Bauten entwerfen
Nach Entwurf für Synagoge in München
München (ddp-bay). Der US-Architekt Daniel Libeskind will seinem ersten religiösen Bauentwurf für eine Synagoge in München "noch viele" folgen lassen. Zwar sei er auf diesem Gebiet unerfahren, sagte der Architekt des Jüdischen Museums in Berlin der Münchner "Abendzeitung". Es gebe jedoch eine Jahrtausende alte Tradition für den Synagogenbau. Zudem seien in den vergangenen 20 Jahren viele neue Wege gefunden worden, die Geistigkeit und Spiritualität in modernen Gebäuden zum Ausdruck zu bringen.
Der 63-jährige Libeskind sagte weiter, er finde es wichtig, jede Form von jüdischem Leben in Deutschland wieder aufzubauen. "Das ist eine Aufgabe, an der ich mich sehr gerne beteilige." Er habe auch immer gesagt, dass die in Lehel für die Beth-Shalom-Gemeinde geplante Synagoge für ihn ein "Non-profit-Objekt" sei.
Laut Bericht der "Abendzeitung" stellte der Architekt seinen Entwurf bisher nur der etwa 300 Mitglieder starken jüdischen Gemeinde vor. Das Projekt sei noch längst nicht gesichert. Der Stadt München liege bisher noch keine entsprechende Anfrage vor.
(ddp)