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"Manchmal ein bisschen leichter vorgestellt"
Hallervorden: Berliner Schlosspark Theater kommt nicht ohne Hilfe aus
Berlin (ddp). Die Auslastung des Berliner Schlosspark Theaters in seiner ersten Saison lässt Intendant Dieter Hallervorden um das Fortbestehen des Hauses fürchten. Wie viele Plätze insgesamt über das Jahr gesehen leer blieben, könne er zwar nicht genau sagen, im Jahresdurchschnitt seien es aber wahrscheinlich "um die 50 Prozent" gewesen, sagte der 74-jährige Komiker, Kabarettist, Schauspieler und Sänger der "Berliner Morgenpost".
Angesichts der Kosten sei das zu wenig, selbst wenn er selbst weiterhin unentgeltlich arbeite. Auf lange Sicht gesehen werde das Schlosspark Theater "ohne jede Unterstützung nicht überleben können", erklärte Hallervorden und fügte hinzu: "Wir haben einen qualitätsvollen Spielplan, die Produktionen sind handwerklich gut gemacht, ich habe in dem Jahr beweisen können, dass ich den Beruf beherrsche und dass ich auch den Geschmack des Publikums treffe, insofern spräche doch nichts dagegen, dass dem Theater finanziell etwas unter die Arme gegriffen wird."
Auf die Frage, ob er das Haus noch einmal übernehmen würde, sagte Hallervorden: "Vermutlich ja." Er habe sich alles zwar "manchmal ein bisschen leichter vorgestellt", aber er sei immer noch "mit Lust und Liebe" dabei.
ddp