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Eltern der ermordeten 18-jährigen Kurdin weisen jede Schuld von sich

Vater: "Meine Tochter war ein Stück von mir! Wie könnte ich wollen, dass ihr etwas passiert?"

Bielefeld (dapd). Die Eltern der ermordeten Kurdin Arzu Ö. aus Detmold weisen jede Verantwortung für die Entführung und den Tod der 18-Jährigen zurück. Arzus Vater Fendi Ö. sagte dem Bielefelder "Westfalen-Blatt" (Samstagausgabe), die Gerüchte, er habe seinen Söhnen und seiner ältesten Tochter den Auftrag gegeben, Arzu etwas anzutun, stimmten nicht. "Meine Tochter war ein Stück von mir! Wie könnte ich wollen, dass ihr etwas passiert?"

Auch die Annahme der Staatsanwaltschaft, Arzu habe für ihr Verhältnis zu einem Nichtjesiden büßen müssen, sei falsch: "Wir wussten doch überhaupt nicht, dass unsere Tochter diesen Freund hatte." Zum Zerwürfnis mit seiner Tochter sei es allein wegen schulischer Probleme gekommen.

Fünf Geschwister des Mädchens sitzen in Untersuchungshaft, weil sie Arzu am 1. November aus der Wohnung ihres Freundes entführt haben sollen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt außerdem den Vater, in das Verbrechen verwickelt zu sein.

dapd

 
erschienen am 21.01.2012
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