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Erste Störche aus Winterquartier zurück
Als erster Hamburger Weißstorch landete der siebenjährige Rolf
Jena (dapd). Die ersten Störche sind aus ihren Winterquartieren nach Deutschland zurückgekehrt. Bereits am 4. Januar seien die Tiere in der Werraaue in Thüringen gesichtet worden, teilte der Naturschutzbund NABU am Mittwoch mit. Für gewöhnlich kehrten die ersten Weißstörche erst Ende Januar in den Freistaat zurück. Bei den beiden in Immelborn (Wartburgkreis) gesichteten Störchen handelt es sich um die ansässigen Tiere des Vorjahres. Sie waren Mitte Oktober in ihr Winterquartier in Spanien oder Südfrankreich aufgebrochen. Auch in Vacha, in Breitungen und bei Heringen seien Störche gesehen worden.
Als erster Hamburger Weißstorch landete der siebenjährige Rolf. Diese frühe Ankunft sei überraschend, eigentlich habe man erst Anfang Februar mit seiner Rückkehr gerechnet, sagte Jürgen Pelch, Storchenexperte beim Naturschutzbund (NABU) Hamburg. Im vergangenen Jahr hatte es das Tier etwas länger in den Süden gezogen. Erst im März 2011 bezog es das heimatliche Nest.
Dass es Rolf diesmal so früh nach Hamburg zog, könnte aber weniger am Heimweh, sondern an der verkürzten Reiseroute liegen, sagte Bernd Quellmalz vom NABU auf dapd-Anfrage. Der Siebenjährige gehört zu den sogenannten Westziehern, die die Wintermonate vorrangig in Spanien oder Portugal verbringen. "Ost-Störche" hingegen machen sich Anfang August auf einen längeren Weg bis nach Israel.
dapd