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Gottesdienst zum Gedenken an getötete Arzu Ö.
Arzu Ö. war vermutlich von ihren Geschwistern aus Wohnung ihres deutschen Freundes entführt worden
Detmold (dapd). Mit einem Trauergottesdienst in Detmold haben am Freitagabend rund 100 Menschen der getöteten 18-jährigen Kurdin Arzu Ö. gedacht. Ein jesidischer Geistlicher sagte, auch die Angehörigen seiner Glaubensrichtung verstünden nicht, wie jemand so eine Tat begehen könne. Der evangelische Pfarrer Dieter Bökemeier betonte, dass der Mord an der jungen Frau "den Ort verändert" habe.
Die 18-Jährige war am 1. November vermutlich von ihren Geschwistern aus der Wohnung ihres deutschen Freundes in Detmold entführt worden. Anschließend wurde sie unter bislang ungeklärten Umständen umgebracht. Die Ermittler gehen davon aus, dass die junge Kurdin von Familienmitgliedern umgebracht wurde, weil die jesidische Familie die Beziehung zu dem deutschen Freund nicht duldete.
dapd