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Taucher geben Suche nach eingebrochenem Schlittschuhläufer auf
Erst bei neuen Hinweisen will Polizei Suchaktion wieder starten
Nettetal (dapd). Ein Schlittschuhläufer ist bei seiner Fahrt über einen zugefrorenen See in Nettetal eingebrochen und ums Leben gekommen. Die Rettungskräfte gaben die Hoffnung am Samstag auf und stellten die Suchaktion nach dem 43-jährigen Familienvater ein. Erst wenn sich neue Hinweise ergeben, soll die Suche fortgesetzt werden, sagte ein Polizeisprecher.
Der Mann war am Freitag trotz Warnungen durch Schilder und einen Fußgänger auf die brüchige Eisfläche gestiegen. "Er hat sich zu sicher gefühlt und ist in die Mitte gebogen", sagte ein Polizeisprecher. Dort hielt die Eisschicht dem Druck nicht mehr Stand, und der Mann brach ein. Die Rettungskräfte hatten am Freitag die Mütze des Niederländers im eisigen Wasser entdeckt.
Am Samstagvormittag waren Taucher in den eiskalten Krickenbecker See gestiegen, um den Mann zu finden. Die Aktion musste aber abgebrochen werden, da die Ausrüstung einzufrieren drohte. Zudem konnten die Einsatzkräfte nur wenige Meter weit sehen. Parallel zu den Tauchern war ein Hubschrauber im Einsatz, um den Schnee von der Eisfläche zu blasen und somit Blick auf die Leiche unter der Eisfläche frei zulegen. Aber auch dieser Versuch schlug fehl.
dapd