Mittweidaer Zeitung
Mittelschüler packen bald die Umzugskisten
Mit neuem Schuljahr Unterricht am zentralen Schulstandort in Hainichen
Hainichen. Am zentralen Schulstandort in Hainichen haben die vorbereitenden Arbeiten für den Verbindungsbau zwischen dem ehemaligen Gymnasium und der jetzigen Grundschule begonnen. Zunächst wird das Pflaster herausgenommen, dann werden die Leitungen erneuert. Kommende Woche kann, sofern das Wetter mitspielt, mit dem Aushub der Baugrube für die Fundamente begonnen werden, sagte am Mittwoch Steffan Metzner vom Bauamt der Stadtverwaltung.
Der Verbindungsbau wird als eine hallenartige, offene Stahlkonstruktion errichtet, die auch nicht verkleidet wird. Vor die Stahlkonstruktion wird eine hochdämmende Glasfassade gestellt, das Dach besteht aus einer gedämmten Paneelplatte. Der Mauerdurchbruch für den Verbinderbau wird in der Mitte der beiden Gebäude erfolgen. Die Schlosser-, Metall- und Glaserarbeiten im Wert von knapp 175.000 Euro hat der Stadtrat an eine Firma aus Leipzig vergeben, die Beton- und Stahlbetonarbeiten gehen für rund 63.500 €Euro an eine Firma aus Niederwiesa. Bereits Ende Mai soll der Verbindungsbau fertig gestellt sein.
Ende dieses Schuljahres werden in der bisherigen Maxim-Gorki-Mittelschule in der Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung die Umzugskoffer gepackt. Nach den Sommerferien beginnt für die Schüler der Unterricht in ihrem neuen Haus am Lutherplatz. Und das wird zunächst für sie und die Pädagogen eine logistische Herausforderung. Denn die Mittelschule benötigt sowohl Räume im ehemaligen Gymnasium als auch in der jetzigen Grundschule. Doch für die Erst- bis Viertklässler muss die ehemalige Beyersche Fabrik an der Gellertstraße erst noch umgebaut werden. Bis das soweit ist, werden die Mittelschüler noch einige Fachunterrichtsstunden in ihrer alten Schule abhalten. Die Schulleitung habe diese Zwischenlösung vorgeschlagen, sagt Bürgermeister Dieter Greysinger (SPD).
Rund zwölf Millionen Euro kostet der Ausbau des zentralen Schulstandortes Grund- und Mittelschule sowie Hort. Ein Großteil der notwendigen Arbeiten wird zu 80 Prozent über das Stadtsanierungsprogramm gefördert.
Von Petra Schumann
Erschienen am 10.03.2010
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