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CDU kritisiert Einladung Tillichs nach Jena

In einem Rechtsstaat gehe "es nicht um politische Signale, sondern um Recht oder Unrecht"

Erfurt (dapd-lth). Nach der umstrittenen Durchsuchung beim Jenaer Stadtpfarrer Lothar König durch sächsische Ermittler bleibt die Thüringer CDU hart. Innenexperte Wolfgang Fiedler kritisierte am Freitag den offenen Brief des Jenaer Oberbürgermeisters Albrecht Schröter (SPD) an den sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU), in dem dieser zu einer Diskussionsveranstaltung nach Jena eingeladen wurde.

In einem Rechtsstaat gehe "es nicht um politische Signale, sondern um Recht oder Unrecht", sagte Fiedler. Es sei zu begrüßen, wenn "Bürger sich zu Tausenden dem Rechtsextremismus entgegenstellen". Genauso entscheidend sei jedoch, wie sie dies tun. Zugleich hoffe er, dass sich der Verdacht gegen König nicht erhärte.

dapd

 
erschienen am 19.08.2011
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