Wegen des milden Klimas hat die Erdbeersaison in Sachsen rund zwei Wochen früher begonnen. Wegen des milden Klimas hat die Erdbeersaison in Sachsen rund zwei Wochen früher begonnen.

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Erdbeersaison startet rund zwei Wochen früher

Die Obstbauern erwarten aber nur eine mittelmäßige Erdbeerernte

Dresden (dapd-lsc). Wegen des milden Klimas hat die Erdbeersaison in Sachsen rund zwei Wochen früher begonnen. Dennoch erwarten die Obstbauern nur eine mittlere Ernte, wie der Landesverband "Sächsisches Obst" am Dienstag in Sornzig (Landkreis Nordsachsen) mitteilte. Grund dafür sei der Spätfrost Anfang Mai, der einige Blüten geschädigt habe. Dagegen habe der schneereiche und kalte Winter den Erdbeeren wenig zugesetzt.

In den Regionen Dresden und Leipzig können Erdbeeren ab sofort auch selbst gepflückt werden. Im Erzgebirge und in der oberen Lausitz öffnen die Erdbeerfelder erst in der nächsten Woche. In Sachsen ist rund ein Drittel der 440 Hektar Anbaufläche für die Selbsternte reserviert. Beim Kauf von Erdbeeren empfiehlt der Verband Verbrauchern, auf durchgehend rote Früchte ohne weiße Spitzen zu achten.

Insgesamt erwarten die 30 Betriebe des Landesverbands eine Saisonernte von 4.000 Tonnen. Das entspricht rund drei Prozent der deutschen Produktion. Mit einem Anteil von 46 Prozent ist die Erdbeersorte "Elsanta" in Sachsen die häufigste.

dapd

 
erschienen am 24.05.2011
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