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Erste Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft in Freiberg
Der Verkehrsverbund Mittelsachsen verbindet die Veranstaltungsorte mit kostenlosen Shuttlebussen
Freiberg (ddp-lsc). Eine Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft findet am 20. Juni erstmals in Freiberg statt. In der Verbindung von Forschungsstätten, Industrie und Kultur ist die Veranstaltung nach Angaben von Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm (parteilos) vom Mittwoch bundesweit einmalig. Dabei ermöglichten die Technische Universität Bergakademie Freiberg, das Gründer- und Innovationszentrum, das Fraunhofer Technologiezentrum sowie mehr als zehn Unternehmen kostenlose Einblicke in ihre Arbeit.
Die Veranstaltung sei ein Beispiel der Zusammenarbeit von Universität, Wirtschaft und Stadt, sagte Schramm. Durch das erweiterte Angebot rechne man mit einer noch größeren Resonanz als bei der ersten Nacht der Wissenschaft vor zwei Jahren mit 10 000 Besuchern. Wie Schramm außerdem informierte, beteilige sich Freiberg am bundesweiten Wettbewerb um die "Stadt der Wissenschaft 2011".
Wie Universitätsrektor Bernd Meyer betonte, kommt das regionale Umfeld dem Experiment sehr entgegen. In Freiberg müssten keine Autobahnen überquert werden, um vom Campus ins Gewerbegebiet zu gelangen. Auf dem Uni-Campus erwarte die Besucher von 18.00 Uhr bis nach Mitternacht ein vielfältiges Programm mit mehr als 80 Angeboten von der Kindervorlesung bis zu einem Pfad der Metalle. Die Besucher könnten auch selbst zu Forschern werden. Ab 22.30 Uhr spiele die Dresdner Band "Polarkreis 18" vor der Neuen Mensa und um Mitternacht ende die Nacht der Wissenschaften und Wirtschaft hier mit einem Musikfeuerwerk.
Im Gewerbegebiet Süd laden insbesondere die bekannten Freiberger Firmen der Halbleiterindustrie ab 17.00 Uhr zum Besuch ein. Dabei stehen unter anderem Experimente zur Photovoltaik, Vorführungen moderner Maschinen und Ausstellungen auf dem Programm.
Der Verkehrsverbund Mittelsachsen setzt kostenlose Shuttlebusse zwischen den zentralen Parkplätzen, dem Bahnhof und den Veranstaltungsstätten ein. Von außerhalb anreisenden Besuchern würden die Fahrtkosten erstattet, hieß es.
(tu-freiberg.de)
(ddp)